TSV Klausdorf II - SV Kronsburg 3:1 (1:1)
am 31.05.2004
Zum Saisonfinale noch mal drei fette Punkte
Im Prinzip ging es in diesem Match um nichts mehr, denn beide Teams konnten sich trotz eines Sieges oder einer Niederlage in der Tabelle nicht mehr verbessern bzw. verschlechtern. Dies bot beiden Mannschaften endlich einmal die ideale Gelegenheit, den zahlreich erschienenen Zuschauern bei strahlendem Sonnenschein einen schönen Fußball zu zelebrieren und befreit aufzuspielen.
Dieses Angebot wurde zunächst bloß von unseren Gästen vom Anpfiff an wahrgenommen, denn die Kronsburger drängten ordentlich aufs Tempo und erspielten sich einige gute Torgelegenheiten. So gleich in der 2. Spielminute, als ein Kronsburger Schuss nur knapp an unserem Kasten vorbeisauste. In der 10. Minute stand ein Kronsburger Akteur mutterseelenallein von unserem Gehäuse und brachte das Kunststück fertig, den Ball noch daneben zu schieben. Gut zehn Minuten musste unser zweiter Tormann
Bastian Kropp bei einem Freistoß sein ganzes Können unter Beweis stellen. Unser Anhang musste sich rund eine halbe Stunde lang gedulden, um die erste echte Torchance für sein Team zu sehen.
Thomas Hornung traf mit einem Flatterball nur den Innenpfosten, der anschließende Nachschuss wurde kläglich vergeben. Mit einem platzierten Schuss aus gut 20 Metern schafften dann die Kronsburger in der 37. Minute den längst fälligen Führungstreffer. Mit der Einwechselung von
Dennis Schmidt kurz vor der Halbzeitpause kam endlich der erwartete Schwung in unser Angriffspiel mit der Folge, dass eine Flanke vom Ebengenannten über Umwege den Kopf von
Thorsten Kahl fand, der dann ohne Mühe zum 1:1 Ausgleich einnicken konnte. In der Nachspielzeit hatte Stefan Jäger sogar noch die Möglichkeit zur Führung, aber der Kronsburger Keeper, der beim Ausgleichstreffer arg patzte, konnte seinen Kopfball parieren.
Wurde die erste Halbzeit noch weitgehend von den Gästen bestimmt, so verlagerte sich die Partie im zweiten Spielabschnitt immer mehr in die Hälfte der Kronsburger. Dabei scheiterte
Björn Lotzing in der 57. Minute mit einem präzisen Drehschuss am gegnerischen Torwart und sechs Minuten drauf traf
Thomas Hornung erneut nur den Innenpfosten. Unser Tormann für die zweite Spielhälfte,
Rene Föh, musste lediglich zweimal ernsthaft eingreifen, und zwar in der 69. und 86. Minute jeweils nach einem gefährlichen Kopfball. Dazwischen (77. Minute) wuselte uns der heute sehr agile
Dennis Schmidt mit seinem Alleingang über das halbe Feld mit Glück und Geschick zur 2:1 Führung. In den Schlussminuten besaß
Thorsten Kahl gleich zweimal die Chance für die endgültige Entscheidung zu sorgen, aber er vergab jeweils aus aussichtsreicher Position. Den Schlusspunkt mit dem 3:1
setzte schließlich Sven Philipp in der Nachspielzeit, nachdem er von Stefan Jäger glänzend bedient wurde.
Mit diesem Sieg nahm die Saison für uns ein versöhnliches Ende und den vielen Zuschauern wurde ein zeitweise recht kurzweiliges Fußballspiel geboten. Rein statistisch betrachtet war dies unser 14. Sieg bei 9 unentschieden (Remis-Könige!) und 7 Niederlagen, wobei davon gleich die ersten drei Saisonspiele verloren gingen. In der Endabrechnung bedeutete dies den vierten Tabellenplatz. Gar nicht auszudenken, wo wir ohne diesen miserablen Saisonstart vielleicht am Ende gelandet wären...
Kropp (46. Föh) - N. Gehrts - M. Boock (61. Jäger), Alt (67. Reischuk) - Th. Przybyllek - Johannsen (42.
Schmidt, 87. Alt), Reischuk (59. Philipp), Hornung, Jäger (46. Krey) - Lotzing, Kahl
Ralf Meier
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TSV
Klausdorf II – TSV Flintbek II 1:1 (0:0)
am 27.05.2004
Zweites mageres 1:1 unentschieden in Folge
Um
den dritten Platz noch zu erreichen, mussten die letzten beiden Spiele unbedingt
gewonnen werden. Unser heutiger Gegner auf dem Weg zu Rang 3 war die zweite
Mannschaft vom TSV Flintbek. Das Hinspiel zeigte uns, dass es sich bei den
Flintbekern um eine unbequeme aber durchaus schlagbare Truppe handelte.
Beide
Mannschaften kamen zunächst recht behäbig aus ihren Startlöchern und
entwickelten keinen vernünftigen Druck nach vorne. So bot die erste Halbzeit
kaum nennenswerte Torszenen und plätscherte vor sich hin. Einzig Michael
Reischuk sorgte am gegnerischen Kasten für Gefahr, und das gleich dreimal.
Zuerst in der 7. Minute, als der gute Flintbeker Tormann mit einem Distanzschuss
auf die Probe stellte. Dann ging in der 37. Minute ein Schuss von ihm knapp am
Tor vorbei, und kurz vor dem Pausentee zwang er den Torwart der Gäste erneut zu
einer Glanzparade.
Unmittelbar
nach Wiederanpfiff machten sich die Gäste mit einem Distanzschuss, der unser
Tor knapp verfehlte, zum ersten in dieser Partie bemerkbar. Darauf folgten
einige gelungene Angriffe unseres Teams, die aber allesamt ohne den gewünschten
Abschluss blieben. Lars Boock hatte mit seinem Kopfball nach gut einer
Stunde Spielzeit noch die größte Chance zur Führung. Und so kam es wie es
kommen musste: Ein zu kurz abgewehrter Ball unserer Defensivabteilung fiel genau
vor die Füße eines Flintbekers, der dann keine große Mühe hatte, diesen in
der 81. Minute in unserem Kasten unterzubringen. Fortan warfen wir alles nach
vorne und spielten mit vier Stürmern. Lohn unserer Bemühungen war schließlich
der verdiente aber glückliche Ausgleich durch Thorsten Kahl zwei Minuten
vor dem Ende der Begegnung.
So endete die Partie mit einem für unsere Gäste insgesamt recht schmeichelhaften Remis, welches jedoch keinem Team so richtig weiterhalf. Obwohl wir den angestrebten dritten Tabellenplatz nun endgültig abhaken können, brachte der gewonnene Punkt zumindest die Erkenntnis, dass uns jetzt niemand mehr den vierten Rang der Kieler Kreisklasse A streitig machen kann.
Ralf Meier
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TSG Concordia Schönkirchen II - TSV Klausdorf II 1:1 (1:1)
am 22.05.2004
Der "23. Mann" stand im Mittelpunkt
Mit der Gewissheit, nicht mehr absteigen zu können, konnten wir an diesem Wochenende befreit aufspielen. Schönkirchen hingegen musste unbedingt einen Dreier einfahren, um den Abstieg in die B-Klasse in den letzten zwei verbleibenden Spielen noch abzuwenden.
Das Spiel begann zunächst sehr temporeich. Wir erspielten uns gleich von Beginn an gute Einschussmöglichkeiten, aber nachdem der Schiedsrichter uns zwei klare Foulelfmeter verweigerte, merkten
wir schnell, dass der Gegner mit einem Mann mehr auf dem Platz stand. Der Spielverlauf zeigte, dass der Schiri viele kuriose Entscheidungen gegen uns traf, wobei es die einzelnen Spieler schwer hatten ihren Unmut zurückzuhalten, um nicht vorzeitig duschen gehen zu müssen. In der 10. Minute war aber selbst der 23. Mann auf dem Platz machtlos, nachdem
Thorsten Przybyllek nach schöner Vorarbeit von André Eichnau nur noch zur 0:1 Führung einschieben brauchte. Nur drei Minuten später nutzte Schönkirchen allerdings einen direkt verwandelten Freistoß zum 1:1 Ausgleich. Mit vier gelben Karten gegen uns ging es in die Halbzeitpause, wobei fast nur ein Thema besprochen wurde: "Nicht vom Schiri provozieren lassen, egal welche Entscheidungen getroffen werden".
In der zweiten Hälfte gab es noch die eine oder andere Konterchance für uns, aber es fehlte an diesem regnerischen Tag ein bisschen das Glück, um das entscheidende Tor zu schießen. In der 72. Minute dieser Partie gab es noch einen Höhepunkt aus der Kategorie "Frust", als sich
André Eichnau höchst unsportlich bei seiner Auswechselung von seinen Gegenspielern verabschiedete, welches sicherlich noch Konsequenzen nach sich ziehen wird. Von der 85. bis zur 100. Minute gab der nach eigenen Angaben sehr erfahrende Schiedsrichter (30 Jahre Erfahrung!!) noch ca. acht Freistöße an unserer Strafraumgrenze. Doch auch diese Geschenke konnte Schönkirchen nicht zum Drei-Punkte-Erfolg nutzen und muss deshalb wohl oder übel den Weg in die B-Klasse antreten.
Schlussworte:
Zum Schiedsrichter: Schade, das ein Schiedsrichter ein Spiel so entscheidend beeinträchtigen kann, ohne dafür bestraft zu werden. Fest steht, dass ein Schiedsrichter mit einem Jahr Erfahrung eine bessere Übersicht hat und dass man sich überlegen sollte das Hobby aufzugeben, wenn es einem offensichtlich keinen Spaß mehr macht.
Zum Gegner: Ich wünsche Schönkirchen alles Gute in der kommenden Saison und hoffe im übernächsten Jahr wieder auf Derbys in der A-Klasse.
Zur eigenen Mannschaft: Danke für den Zusammenhalt und den Teamgeist, gerade bei so einem Spiel. Es sind noch sechs Punkte zu vergeben, und mit der Einstellung holen wir uns die auch noch.
Kropp - Lotzing - Gehrts, Alt (51. Schramm) - Hornung, Müller, Schramm (47. Johannsen),
Reischuk, Schmidt (88. Jäger) - Eichnau (72. Kahl), Th.Przybyllek
Thorsten Przybyllek
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TSV Klausdorf II - FC Phönix Kiel 1:0 (1:0)
am 18.05.2004
Trotzreaktion führte zum Erfolg
Vor gut einem halben Jahr besiegten uns unsere heutigen Gäste in einem erbärmlichen Kick quasi mit dem Schlusspfiff mit 1:0. Dies hieß für unsere Elf in der anstehenden Begegnung einerseits diesen wunden Punkt in der Statistik zu berichtigen und andererseits bot sich der Mannschaft die Gelegenheit, sich wieder als Team zu präsentieren und die verlorenen Sympathien unserer Zuschauer nach den verbalen Entgleisungen einiger Akteure im letzten Punktspiel wieder zu gewinnen.
Dementsprechend legte unsere Truppe selbstbewusst los und machte sehr zur Verwunderung unserer Gäste von Anfang an mächtig Volldampf. Phönix kam in der Anfangsphase der Partie von einer Verlegenheit in die andere, bis schließlich
Thomas Hornung in der 7. Minute nach einem schnell vorgetragenen Angriff und schönem Zuspiel von
Thorsten Przybyllek mit der Hacke überlegt zum 1:0 zur bis dahin längst fälligen Führung einschoss. Fortan setzten wir den Gegner weiter stark unter Druck, hatten aber in der 14. Minute Glück, dass der Ball mit vereinten Abwehrkräften noch von unserer eigenen Torlinie weggestochert wurde. Nach gut einer halben Stunde zwang
Kevin Müller den gegnerischen Keeper zu einer Glanztat und kurz darauf landete ein Ball von
Thorsten Przybyllek nur auf der Querlatte.
Hatten wir den ersten Spielabschnitt weitgehend diktiert, so verlagerte sich das temporeiche Spiel in der zweiten Halbzeit zunehmend in unserer Spielhälfte, denn Phönix machte enorme Power und drückte vehement auf den Ausgleich. Dies wäre ihnen in der 70. Minute auch fast gelungen, aber der Torschuss eines Phönixer trudelte nur denkbar knapp am Tor vorbei. Noch enger wurde es in der 82. Minute nach einem Eckball, als nach Konfusion in unserem Strafraum der eigene Torpfosten für uns retten musste. Kurz vorher bot sich
Dennis Schmidt die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch sein Schuss verfehlte ebenfalls den Gästekasten.
Somit gingen wir nach 90 Minuten hartem Kampf und teilweise sehenswerten A-Klassenfußball mit 1:0 als Sieger vom Feld. Obwohl der Sieg insgesamt als glücklich zu bezeichnen ist, hat ihn sich unsere Mannschaft redlich verdient, denn sie ist als Team aufgetreten und hat bis zum Schlusspfiff zusammenhalten und alles gegeben. Mit den gewonnenen drei Punkten haben wir nicht nur den vierten Tabellenplatz gefestigt sondern auch das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben und zudem den Angriff auf Rang 3 eröffnet.
Föh - St. Przybyllek - M. Boock (81. Schramm),
Krey - L. Boock - Reischuk (35. Eichnau), Schramm (70. N. Gehrts), Hornung,
Leupold (60. Schmidt) - Müller, Th. Przybyllek
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - TuS Mettenhof II 2:3 (0:1)
am 16.05.2004
Siegesserie vorerst gestoppt
Die gestellte Aufgabe, nämlich die Festigung des vierten Tabellenplatzes, sollte am heutigen Tage für unsere Truppe gewiss nicht einfach werden zumal unser Gegner, die erste Mannschaft von TuS Mettenhof, einen bis dato ähnlichen Erfolgslauf wie wir in der Rückrunde hingelegt hatten.
Wir waren also gewarnt und begannen die gut besuchte Partie mit der gebotenen Vorsicht. Die Mettenhofer hingegen zeigten sich zu Anfang respektlos und kamen nach genau sechs Minuten mit einem gefährlichen Kopfball zu ihrer ersten Torgelegenheit.
André Eichnau hätte uns dann in der 19. Spielminute beinahe in Führung gebracht, doch sein Schuss wurde von einem Mettenhofer Akteur für seinen bereits geschlagenen Torwart von der Torlinie gekratzt. Selbiges passiert genau zehn Minuten später vor unserem Kasten. In der 36. Minute wurden wir klassisch ausgekontert und es stand urplötzlich 1:0 für unsere Gäste. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte der Klausdorfer Anhang schon den Torschrei auf den Lippen, aber
Thorsten Przybyllek scheiterte im letzten Moment mit seinem Heber am herauslaufenden Schlussmann der Mettenhofer.
Bot der erste Spielabschnitt von beiden Mannschaften einen durchaus ansehnlichen A-Klassen-Kick ohne dabei vor beiden Toren allzu gefährlich zu wirken, so sollte sich dieser Umstand in der zweiten Spielhälfte mehrmals ändern. Wie in der 53. Minute, als
Thorsten Przybyllek den gegnerischen Keeper erneut auf die Probe stellte, dieser den Ball aber nur abklatschen konnte, wovon wiederum Kevin Müller, die Leihgabe aus der A-Jugend, profitierte und zum 1:1 Ausgleich abstaubte. Nach gut einer Stunde Spielzeit besaß unser Torschütze die große Chance zur Führung, aber sein Schuss wurde vom Mettenhofer Tormann abgefangen. Quasi im Gegenzug köpften die Gäste nach einem Eckball das 1:2 und erhöhten fünf Minuten darauf sogar auf 1:3, nachdem unsere Abwehr den Torschützen förmlich dazu einlud. Trotz des Zwei-Tore-Rückstandes ließen unsere Jungs die Köpfe nicht hängen und kamen kurz vor dem Ende der Partie durch
Dennis Schmidt per Kopf noch zum 2:3. Leider fiel der Anschlusstreffer zu spät und konnte deshalb die drohende Niederlage nicht mehr abwenden.
Dieses Spiel konnten wir, mussten es aber nicht verlieren, denn der Gegner war nicht unbedingt stärker als unser Team, nutzte aber seine sich bietenden Torchancen klarer aus und legte zudem mehr Disziplin, welche bedauerlicherweise einigen Akteuren aus unseren Reihen im zweiten Spielabschnitt phasenweise völlig abhanden kam, an den Tag.
Föh - St. Przybyllek - Alt (55. M. Boock), Krey (81. Schmidt) - L. Boock - Müller (28. Leupold),
Schramm (84. N. Gehrts), Hornung, Eichnau - Lotzing (46. Müller), Th. Przybyllek
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - SC Fortuna Wellsee 2:0 (0:0)
am 11.05.2004
Nach Fußballgala wieder biedere Hausmannskost
Das Superspiel unseres Teams am vergangenen Wochenende im Derby gegen Comet 2 brachte nicht nur drei Punkte sondern auch den anvisierten vierten Tabellenplatz, den es nun in den restlichen Begegnungen zu verteidigen bzw. eventuell sogar noch auszubauen gilt. Voraussetzung war dafür zunächst einmal ein Sieg gegen die erste Mannschaft von Fortuna Wellsee, die sich zur Zeit im brutalen Abstiegskampf befindet.
Trotz ihrer prekären Tabellensituation beschränkten sich die Gäste zu Beginn der Partie verstärkt auf die Defensive und überließen uns weitgehend das Mittelfeld. Der Ball lief zwar im ersten Spielabschnitt recht ordentlich in unseren Reihen, zwingendes sprang aber dabei nicht heraus. So musste auch eine überzogene Gelb-Rote Karte in der 25. Minute wegen wiederholtem Foulspiel für einen Wellseer Akteur als erster - wenn auch negativer - Höhepunkt des Spiels herhalten. Einzig ein Torschuss von Marcél
Leupold, den der Wellseer Schlussmann gerade noch um den Pfosten lenken konnte, sorgte im ersten Spielabschnitt für Gefahr das Gästetor. Zu diesem Zeitpunkt waren aber auch schon 43 Minuten gespielt, besser gesagt absolviert.
Mit etwas mehr Elan kamen wir aus der Pause, jedoch vorerst ohne zählbaren Erfolg. Das änderte sich jedoch in der 57. Minute, als ein zu kurz geratener Torwartabschlag von Björn Zander
abgefangen wurde, dieser passte maßgerecht auf den neu hereingenommenen Thorsten
Przybyllek, der dann den Gästekeeper mit seinem platzierten Abschluss überwand und somit den wichtigen 1:0 Führungstreffer markierte. Ab der 60. Minute standen die Gäste nur noch zu neunt auf dem Feld, da sich ein weiterer Akteur innerhalb von 30 Sekunden zwei Gelbe Karten wegen Meckern einheimste, was in der Konsequenz zurecht Gelb-Rot bedeutete. Wie schon gegen Intertürk 2 konnten wir auch diesmal diese eindeutige numerische Überlegenheit nicht richtig nutzen und brachten uns durch Nachlässigkeiten im Aufbauspiel immer wieder selbst in Bedrängnis. Glücklicherweise konnten die Wellseer daraus kein Kapital schlagen, denn sie scheiterten mit ihrer einzigen klaren Tormöglichkeit in der 63. Minute am Außennetz. Für die Erlösung sorgte schließlich neun Minuten vor dem Ende der Partie der kurz zuvor eingewechselte André
Eichnau, der sich geschickt gegen den gegnerischen Tormann behauptete und zum 2:0 einschob. In der Nachspielzeit gab es noch zwei Riesenchancen auf unserer und einen Lattentreffer auf Wellseer Seite zu verzeichnen, was aber nichts mehr am Endergebnis von 2:0 änderte.
Dieser Sieg lässt sich wieder mal in die Rubrik "Nicht schön aber gewonnen" einordnen, womit über das Spiel schon alles gesagt ist. Die drei zu vergebenen Punkte bleiben in Klausdorf und untermauern damit den vierten Tabellenplatz.
Kropp - St. Przybyllek - Alt (46. Krey), M. Boock - L. Boock - Jäger (77. Eichnau), Schramm (88. Kahl), Hornung, Leupold (73. Lotzing) - Kahl (46. Th. Przybyllek), Zander
Ralf Meier
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SC Comet II - TSV Klausdorf II 2:6 (0:4)
am 09.05.2004
Starke erste Halbzeit reichte zum klaren Erfolg im Ostuferduell
Hatten wir unter der Woche schon den SC Kronsburg hinter uns gelassen, so war dies an diesem Wochenende im Derby gegen die Zweite von Comet ebenfalls möglich. Voraussetzung war hierbei immerhin ein Sieg. Die Zeichen dafür standen relativ günstig, zumal wir neben dem Liga-Youngster
Dennis Schramm mit Björn Zander und Stefan von Malottki zwei schon gestandene Ligaspieler in unseren Reihen begrüßen durften.
Unser Team ging hochmotiviert und konzentriert ins Match und zeigte den Gastgebern von vornherein, dass es die drei Punkte mit nach Klausdorf nehmen wollte. Nachdem wir in den ersten Spielminuten mit der einen oder anderen Torchance noch recht fahrlässig umgingen, war es denn in der 13. Minute endlich soweit, denn
Björn Zander markierte im Nachschuss das 0:1 für unsere Farben. Nur vier Minuten später legte der Torschütze auf seinen Sturmpartner
Stefan von Malottki auf und es stand 0:2. Für den nächsten Treffer durch
Michael Reischuk zum 0:3 in Abstauber-Manier mussten die Zuschauer genau sieben Minuten nach dem zweiten Tor warten. Zwang der überragende
Stefan von Malottki in der 35. Minute den Tormann der Cometer bereits zu einer Glanzparade, so legte er fünf Minuten spielerisch leicht den ebenfalls herausragenden Björn Zander auf, der dann mit dem 0:4 keine Mühe hatte. Alles in allem war die erste Spielhälfte eine einzige Fußballdemonstration aus Klausdorfer Sicht. Und was hatten die völlig überforderten Gastgeber dem entgegen zu setzen? An sich nichts außer einem einzigen halbwegs gefährlichen Schuss auf unseren Kasten kurz vor dem Seitenwechsel.
Nach weiteren Großchancen, wobei der Lattentreffer von Lars Boock in der 53. Minute noch die dickste war, gelang den Hausherren in der 57. Minute durch einen Konter das 1:4. Obwohl eben genannter Spieler in der 67. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste, erspielte sich unser Team weitere hochkarätige Tormöglichkeiten teilweise im Minutentakt. Aber immer wieder hatte der Cometer Keeper seine Hände dazwischen, und wenn die nicht retten konnten, so half ihm das Aluminium. Den nächsten Treffer allerdings erzielten eine Viertelstunde vor Schluss wiederum die Gastgeber per Kopf zum 2:4. Danach keimte bei den Platzherren so etwas wie Hoffnung auf, die
Marcél Leupold jedoch mit seinem raffinierten Kunstschuss in der 83. Minute zum alles entscheidenden 2:5 erstickte. Den Weg zum Tor ebnete ihm dabei wieder mal
Stefan von Malottki, der auch in der Nachspielzeit Thorsten Kahl bediente, der dann zum 2:6 Endstand einköpfte. Neben den beiden Gegentoren hatten die Cometer in der Schlussphase zudem zwei Feldverweise infolge Gelb-Roter Karten zu verkraften.
An der Höhe des Sieges gibt es absolut nichts zu deuteln, und hätte der Cometer Torwart nicht so toll gehalten, wäre das Ergebnis mit Sicherheit zweistellig ausgefallen. Abgesehen von einer außerordentlich guten mannschaftlich geschlossenen Leistung haben dazu in erster Linie die beiden Ligaakteure
Stefan von Malottki und Björn Zander beigetragen, die sich voll in den Dienst der Mannschaft stellten und überdies an fast allen Klausdorfer Treffern maßgeblich beteiligt waren. Meinen außerordentlichen Dank dafür! Bedauerlich für Jungs aus der Liga war hingegen, dass sich niemand von ihren Verantwortlichen davon ein Bild machte.
Föh - Jäger (31. St.Przybyllek) - M. Boock, Krey - L. Boock - Johannsen (46. Leupold),
Schramm (63. Kahl), Hornung (74. Schramm), Reischuk (45. Schmidt, 78. Hornung) -
Zander, von Malottki
Ralf Meier
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SV Kronsburg - TSV Klausdorf II 1:4 (1:3)
am 05.05.2004
Wichtiger Auswärtssieg beim Tabellennachbarn
Die für uns so bedeutsame Begegnung gegen die erste Mannschaft vom SV Kronsburg, die bis dato lediglich einen Zähler mehr auf ihrem Punktekonto aufwies, begann im Vorfeld mit einigen Hindernissen. Zum einen war den Kronsburger Verantwortlichen aufgrund massiver Regenfälle eine Stunde vor dem Spielbeginn nicht klar, auf welchem Platz nun gekickt werden sollte, und zum anderen glänzte der angesetzte Schiri durch Abwesenheit.
Nach Klärung der oben erwähnten Ungereimtheiten wurde die Partie dennoch mit zehnminütiger Verspätung von einem von den Hausherren gestellten Schiedsrichter, der weder die erforderliche Lizenz noch die notwendige Standard-Schiri-Ausrüstung besaß, angepfiffen. Angesichts des Trubels im Vorfeld ging unsere Truppe überaus nervös und unkonzentriert in die Partie. Die Folge war ein schnelles 1:0 der Gastgeber in der 6. Minute, wobei dem Tor allerdings eine eindeutige Abseitsposition vorausging. Durch diesen irregulären Treffer kam fortan Hektik ins Spiel und das, was beide Mannschaften auf dem Platz boten, sah nicht unbedingt nach Fußball aus. Nach exakt einer halben Stunde Spielzeit startete
Thorsten Przybyllek einen seiner gefürchteten Sololäufe, scheiterte aber am herauseilenden Kronsburger Tormann. Dieser konnte den Ball aber nur abklatschen, und zwar genau vor die Füße von
Thorsten Kahl, der dann die Kugel aus gut 20 Metern Entfernung gekonnt ins Tor zum Ausgleich beförderte. Nur zwei Minuten später dribbelte sich unser Torschütze durch den halben Strafraum der Gastgeber durch und legte anschließend ab auf
Thomas Hornung, der mit all seiner Routine den Ball im gegnerischen Kasten zum 1:2 Führungstreffer unterbrachte. Brenzlig wurde es für uns noch einmal in der 39. Minute, als ein Kopfball der Kronsburger unsere Torlatte streifte. Den Schlußpunkt einer äußerst hektischen und zerfahrenen ersten Spielhälfte setzte
Thorsten Przybyllek mit dem 1:3 in der 45. Minute, nachdem er von Thorsten Kahl
nach einem erneuten Dribbling durch den Kronsburger Strafraum glänzend bedient wurde.
Im zweiten Spielabschnitt galt es für unser Team zunächst einmal den Zwei-Tore-Vorsprung zu wahren. Demzufolge übernahmen die Gastgeber zwar die Spielinitative, waren jedoch in ihren Angriffsbemühungen mehr als harmlos. Zudem wurden die Hausherren immer wieder von unserer vielbeinigen Abwehr um ihren umsichtigen Libero
Stefan Jäger in ihren Aktionen erfolgreich gestoppt. Einzig ein Distanzschuß in der mittlerweile 81. Minute brachte einigermaßen Gefahr für unser Gehäuse. Für die endgültige Entscheidung sorgte letztlich der kurz zuvor eingewechselte Sven Philipp
in der 86. Minute mit seiner ersten Ballberührung, nachdem er einen Diagonalpaß von
Dennis Schmidt noch im Fallen zum 1:4 Endstand verwerten konnte.
Dank einer starken kämpferischen Leistung, einem vor allem in der Schlußviertelstunde der ersten Halbzeit großartig aufgelegten
Thorsten Kahl und einer souveränen Defensivarbeit ist der Sieg als durchaus gerecht zu bezeichnen. Der Erfolg ist für uns um so höher zu bewerten, da wir schließlich einen Mitkonkurrenten um die oberen Tabellenränge geschlagen haben. Sollte uns das Kunststück am kommenden Wochenende nochmals gelingen, winkt sogar der vierte Tabellenplatz.
Föh - Jäger - Krey, M. Boock - L. Boock - Johannsen (71. N. Gehrts),
Schramm, Hornung, Reischuk (89. Alt) - Kahl (60. Schmidt), Th. Przybyllek (85. Philipp)
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - Inter Türkspor II 4:1 (3:1)
am 02.05.2004
Pflichtsieg festigt Position im Mittelfeld
Wurde am davor liegenden Wochenende noch denkbar knapp gegen den Tabellenzweiten verloren, so ging es diesmal gegen den Vorletzten aus unserer Staffel, Intertürk 2. Auf dem Papier schien dies eine leichte Aufgabe zu sein, aber unser Spielertrainer warnte uns eindringlich vor dem Match, die Türken nicht zu unterschätzen, da sie gerade in letzter Zeit zum Teil recht überraschende Ergebnisse erzielten.
Dementsprechend wachsam begannen wir die Partie und tasteten uns erst einmal mit gefährlichen Distanzschüssen an den Gästekasten heran. Dabei tat sich vor allem
Lars Boock hervor, der zwar in der 7. Minute nur die Querlatte zum Erzittern brachte, jedoch vier Minuten später aus gut 25 Metern in den linken Torgiebel der Gäste zum 1:0 traf. Davon ließen sich die bis dahin gut mitspielenden Türken aber nicht beeindrucken und schafften in der 21. Minute den Ausgleich. Ein einstudierter Freistoßtrick, abgeschlossen von
Michael Reischuk, führte in der 27. Minute zur erneuten Führung und leitete damit unsere stärkste Phase im gesamten Match ein. Lediglich ein Lattentreffer der Türken sorgte in der 40. Minute kurzfristig für Gefahr. Kurz vor der Pause scheiterte
Thorsten Przybyllek noch am herauslaufenden Tormann der Gäste, doch in der Nachspielzeit konnte er dann den Ball zum psychologisch wichtigen 3:1 im Gästetor unterbringen.
Bot die erste Halbzeit noch recht ansprechenden Fußball, so verflachte das Spiel im zweiten Spielabschnitt zusehends. Erster Höhepunkt, wenn auch negativer Art, war eine Gelb-Rote Karte in der 57. Minute für einen Intertürk-Spieler wegen Meckern. Nur zwei Minuten drauf ging ein weiterer Gästeakteur mit Glatt-Rot wegen Nachtreten vom Feld. Statt nun die klare numerische Überlegenheit mit einem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken clever auszuspielen, verkrampfte unser Team immer mehr und produzierte teilweise haarsträubende Fehlpässe. Sogar unser Tormann
René Föh wurde davon infiziert und musste uns zudem zweimal mit glänzenden Paraden vor dem drohenden Anschlusstreffer der Türken bewahren. Letztlich sorgte wiederum
Michael Reischuk in der vorletzten Spielminute für die endgültige Entscheidung, indem er ein schönes Zuspiel von
Marcus Boock zum 4:1 Endstand verwertete.
Mit dem Ergebnis können die Klausdorfer Zuschauer mehr als zufrieden sein, mit der Spielweise ihres Teams nur bedingt. Deshalb kann diese Partie der Kategorie "Hauptsache gewonnen" zugeordnet werden. Bleibt überdies zu hoffen, dass sich unser Team durch diesen Sieg das nötige Selbstvertrauen für die kommenden "Englischen Wochen" entsprechend zieht.
Föh - Lotzing - Krey, M. Boock (60. Alt) - L. Boock - Jäger (43. Kahl), Hornung (87. M. Boock), Leupold (87. Th. Przybyllek),
Reischuk - Schmidt (81. St. Przybyllek), Th. Przybyllek (71. N. Gehrts)
Ralf Meier
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FC Süd Kiel - TSV Klausdorf II 2:1 (0:1)
am 25.04.2004
Die Kraft langte nur bis zur 65. Minute
An diesem Wochenende reiste unsere Mannschaft nach Süd-Kiel zum Tabellenzweiten, um vielleicht wieder für eine kleine Überraschung gegen einen Favoriten zu sorgen. Wichtig war an diesem Wochenende wieder einmal die Verstärkung aus der Liga mit
Martin Gos, Dennis Schramm und Björn Zander, weil wir doch einige Verletzte zu beklagen haben. Damit die Überraschung gelingt, wurde die Mannschaft eingestellt, defensiv zu spielen, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und mit Kontern zum Punktgewinn zu kommen.
Die Partie begann vielversprechend. Die neu formierte Abwehr mit einem starken Stefan Jäger
als Libero stand gut und das Mittelfeld, welches die Taktik sehr gut umsetzte, überraschte den Gegner immer wieder mit schnell vorrangetragenden Angriffen. So auch in der 7min: Ein schöner Sololauf von
Björn Zander über das halbe Feld, ein Pass auf Tom Johannsen und schon hätte es 0:1 stehen können, aber Tom verfehlte das Tor knapp. Süd-Kiel sorgte dagegen immer wieder mit langen Bällen in unserem Strafraum für Gefahr. Was ihnen besonders bei den vielen Standards gelang. Aber der gut mitspielende
René Föh im Klausdorfer Tor konnte fast immer mit der Faust die Flanken entschärfen. In der 17 min. war die Faustabwehr allerdings zu kurz und landete im 16er auf die Füße eines Gegenspielers, der das Geschenk annahm und sofort abzog. Den Ball konnte René allerdings zur Ecke abwehren, womit er seinen einzigen Fehler in diesem Spiel wieder ausgebügelt hatte. In der 21 min. hatte Süd-Kiel wieder die Möglichkeit mit einer gefährlich hereingebrachten Ecke zum Erfolg zu kommen, aber
Björn Zander konnte den Kopfball gerade noch vor der Linie klären. Beim folgenden Angriff wurde Tom Johannsen in Höhe der gegnerischen Eckfahne gefoult. Den anschließenden Freistoß brachte Tom genau auf den Kopf von
Thomas Hornung, der den Ball gekonnt in das gegnerische Tor köpfte. ( 0:1 24 min.) Jetzt hatten wir die optimale Ausgangsposition für einen Punktgewinn. Hinten dicht machen und mit Kontern weiter gefährlich bleiben. Doch lange ließ die nächste Chance nicht auf sich warten. In der 29 min. hatte
Björn Zander die Möglichkeit die Führung auszubauen, nachdem er von Dennis Schramm
angespielt wurde. Aber Björn scheiterte an dem gut mitspielenden Torhüter und es blieb weiter bei der knappen Führung. Der Lange, der die Abstöße (aus dem Stand) weit in des Gegners Hälfte brachte, sorgte kurz vor der Pause noch mal dafür, dass der Klausdorfer Anhang die Luft anhalten musste. Der Abstoß verunglückte und landete genau vor die Füße des Gegners, der sofort auf unser Tor zulief. Beim anschließenden Zweikampf im 16er hätte es wohl Elfmeter für Süd-Kiel gegeben,
hätte sich der Stürmer fallen gelassen. Aber er versuchte zum Glück seine Chance zu nutzen und scheiterte am Ende an
Tobias Krey, der den Ball zur Ecke klären konnte. Die anschließende Ecke brachte nichts ein, und dann kam der ersehnte Pausenpfiff. Die ersten 45 min. des Spiels hatten viel Kraft gekostet. Nun galt es unsere Führung mit Glück und Kampf zu behaupten.
Doch kurz nach Wiederanpfiff in der 47min. trudelte der Ball nach einem langen Einwurf durch unseren Strafraum und landete schließlich beim Gegner, der den Ball aber aus ca. 11m am Tor vorbeischoss. Glück gehabt! Doch dann war es soweit: Der immer gefährliche Stürmer von Süd-Kiel hatte den Ball im Strafraum mit dem Rücken zum Tor angenommen, eine Drehung und der verdeckte Schuss zum 1:1 Ausgleich in der 65 min. Nun ließen die Kräfte nach.
Martin Gos (Zerrung) musste vom Feld. Für ihn kam Dennis Schmidt (67 min.) und
Dennis Schramm (Muskelprobleme) musste in der 73min. vom Feld. Für ihn kam
Thorsten Przybyllek. Bis zur 82 min gab es keine nennenswerte Möglichkeit für eine der beiden Mannschaften in Führung zu gehen. In der 83 min. hatte Süd-Kiel wieder eine Standardsituation, die wurde diesmal durch einen wuchtigen Kopfball genutzt, und es stand 2:1 für Süd-Kiel.
Föh - Jäger - M. Boock, Krey - L. Boock - Johannsen (88. Alt), Hornung, Leupold, Schramm (73. Th. Przybyllek), Zander - Gos (67. Schmidt)
Thorsten Przybyllek
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Inter Türkspor III - TSV Klausdorf II 0:1 (0:0)
am 18.04.2004
Last-Minute-Goal bescherte wichtigen Dreier
Spiele gegen den Tabellenletzten haben meist einen unangenehmen Beigeschmack, denn dort kann sich der Gegner sehr leicht blamieren. Dazu führt zum einen die eigene Überheblichkeit und zum anderen die mangelnde Einstellung, die uns unlängst in der Anfangsphase gegen Gaarden fast zum Verhängnis geworden wäre.
Deshalb wollten wir diesmal das Match mit äußerster Konzentration angehen und Intertürk sofort in ihre eigene Spielhälfte drücken. Zu Beginn gelang unser Vorhaben auch recht vielversprechend, aber Zählbares kam dabei nicht heraus. Nennenswerte Torchancen waren bis zur kurz vor der Halbzeitpause nicht zu notieren, bis schließlich der ansonsten gut leitende Schiri eine klare Abseitsposition der Gastgeber in der 44. Minute übersah und ein türkischer Stürmer allein mit Ball auf unser Tor rannte. Den strammen Schuss des Türken konnte aber unser Tormann
René Föh glänzend abwehren.
Ging im ersten Spielabschnitt auf beiden Seiten schon nicht viel zusammen, so war die zweite Halbzeit noch umso zerfahrener. Mittelfeld-Geplänkel war angesagt, wobei der Ball ständig wie eine Flipperkugel vom Mitspieler zum Gegner hin- und herpendelte. Daran änderte auch eine Gelb-Rote Karte, verhängt an einem Inter Türkspor-Akteur in der 66. Minute, nichts, denn mit der numerischen Überlegenheit konnten wir bis 89. Minute nichts anfangen. Aber in besagter Minute nahm
Lars Boock, der zumindest kämpferisch voll zu überzeugen wusste, seinem Gegenspieler den Ball ab und passte auf
Thorsten Przybyllek, der dann auf den gegnerischen Kasten stürmte, dem türkischen Torwart keine Chance ließ und zum 0:1 traf. Unmittelbar nach dem Tor bot sich unserem Torschützen noch einmal eine ähnliche Gelegenheit, aber diesmal scheiterte er am Außenpfosten, sodass es bis zum Schlusspfiff beim knappen 1: 0 für unser Team blieb.
Einen Schönheitspreis gibt es für unsere Mannschaft für diesen Sieg mit Sicherheit nicht zu gewinnen, dafür konnten wir jedoch drei Punkte mit nach Klausdorf mitnehmen, und das alleine zählt. Trotzdem bedarf es in den nächsten Partien wieder einer Leistungssteigerung, aber in diesem Punkt ist der treue Klausdorfer Anhang guter Hoffnung, denn bekanntlich wächst das spielerische Potenzial unserer Zweiten mit dem Gegner.
Föh - St. Przybyllek (83. Reischuk) - Alt (46. M. Boock), Krey - Johannsen, L.
Boock, Hornung, Leupold (46. Jäger) - Reischuk (60. Voss), Philipp (33. Gos), Th. Przybyllek (93. Philipp)
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - TuS Gaarden II 4:4 (1:3)
am 04.04.2004
Ein Pünktchen für die bewiesene Moral
Die Erwartungen des Klausdorfer Anhangs waren vor der heutigen Partie entsprechend hoch, denn schließlich brachte unsere Elf am davor liegenden Wochenende dem souveränen Tabellenführer die erste Heimniederlage bei. Als Gäste durften wir diesmal mit der Zweiten von TuS Gaarden eine Mannschaft begrüßen, die sich aufgrund eines radikalen Personalumbruchs in der Winterpause von Spieltag zu Spieltag neu formieren muss und somit eine große Unbekannte darstellte.
Diesen Tatbestand schien unsere Truppe in der Anfangsphase völlig zu unterschätzen, und so stand es nach gerade mal 10 gespielten Minuten bereits 2:0 für Gaarden, hervorgerufen durch Schlafmützigkeiten und groben Schnitzern im Abwehrbereich. Nach diesem überraschend klaren Zwischenstand nahm unser Team langsam Fahrt auf und kam durch
Martin Gos in der 21. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer. Selbiger Akteur bekam nur drei Minuten später die Chance zum Ausgleich, doch er vergab aus aussichtsreicher Position. Fortwährend beherrschten wir zwar weitgehend Ball und Gegner, aber die Tore schossen die Gäste wie in der 34. Minute, als ein Querpass durch unseren Strafraum segelte und dankend von einem Gaardener zum 1:3 verwertet wurde. Kurz vor der Halbzeitpause meinte es der einwandfrei leitende Schiri gut mit uns und gab indirekten Freistoß im Strafraum der Gäste. Dieser wurde aber - symptomatisch für die äußerst dürftige Leistung unserer Truppe im ersten Spielabschnitt - kläglich vergeben.
So ging es also mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Spielhälfte, die aufgrund einiger personellen Umstellungen sehr schwungvoll begann. Immer wieder trieben insbesondere unsere Mittelfeldakteure Marcél
Leupold, André Eichnau und Martin Gos das Spiel über die Außenpositionen nach vorne an, wobei Letztgenannter in der 63. Minute
Thorsten Przybyllek glänzend bediente, und der dann mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 2:3 verkürzte. Danach hatten sowohl der ebengenannte Torschütze als auch der eingewechselte
Thorsten Kahl jeweils zweimal die Möglichkeit zu egalisieren, aber das Tor fiel wieder auf der anderen Seite. In der 74. Minute führte wiederum ein derber Stellungsfehler in der Hintermannschaft zum 2:4. Dennoch ging das Match nicht verloren, denn in der 82. Minute verkürzte
Thorsten Kahl nach gekonntem Zuspiel von wieder mal Martin Gos, und lediglich drei Minuten später schaffte
Thorsten Przybyllek den viel umjubelten Ausgleich. Dieser traf in der vorletzten Spielminute mit einem Kopfball die Querlatte, was am Endstand von 4:4 nichts mehr änderte.
Vor dem Spiel wären wir einem Punkt sicherlich alles andere als einverstanden gewesen, aber nach dem Match müssen und können wir eingedenk des geschilderten Spielverlaufs mit dem einen erreichten Zähler durchaus zufrieden sein. Gab es auf dem Spielfeld nach 90 Minuten keinen Sieger, so können sich diesmal die Zuschauer als Gewinner fühlen, denn schließlich wurde ihnen ein kurzweiliges Match mit acht Toren geboten.
Föh - St. Przybyllek - Krey, M. Boock (63. Kahl) - Möller (46. Leupold), Johannsen (46. Th. Przybyllek), Reischuk (80. Johannsen), Hornung, Rosenfeld -
Eichnau (89. Möller), Gos
Ralf Meier
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FC Kilia Kiel II - TSV Klausdorf II 1:2 (1:1)
am 27.03.2004
Dem Tabellenführer ein Bein gestellt
Nach unserem guten Rückrundenstart und zwei Wochen Zwangspause wegen Unbespielbarkeit der Plätze erwartete uns ausgerechnet der unangefochtene Spitzenreiter unserer Spielklasse. Abgesehen von diversen noch ausstehenden Nachholspielen hatten die Kilianer vor dem diesem 22. Spieltag mit 48 Punkten exakt doppelt so viele wie unser Team. Zudem gaben sie auf heimischen Boden noch nicht ein einziges Pünktchen ab. Mit einer positiven Einstellung im Vorder- und der passenden Spieltaktik im Hinterkopf war dies genau die richtige Motivation für unsere Truppe, diese Serie der Gastgeber endlich zu beenden.
Aber zwischen Theorie und Praxis lagen wie immer zwei Welten, und so begann die Heimelf von Anpfiff an sehr druckvoll und besaß innerhalb von 8 Minuten drei gute Tormöglichkeiten. Die dritte Chance nutzten sie schließlich nach einem flott vorgetragenen Angriff zum 1:0. Mit der Führung im Rücken schalteten die Kilianer nun einen Gang runter und ließen uns langsam ins Spiel kommen. Dies taten wir dann auch eindrucksvoll wie bsw. in der 18. Minute, als ein Zuckerpass von unserer Liga-Leihgabe
Dennis Schramm unseren Youngster Marco Heisler erreichte, der eiskalt und trocken zum 1:1 egalisierte. Welch gelungener Einstand unseres A-Jugendlichen, der heute sein erstes Match im Herrenbereich bestreiten durfte. Nach dem Ausgleich drehten wir mächtig auf und hatten zwischen der 20. und 30. Spielminute hochprozentige Torgelegenheiten im Minutentakt. Aber stets scheiterte entweder
Thorsten Przybyllek oder unser Torschütze Marco Heisler, der in der ersten Hälfte ein brillantes Spiel ablieferte und die keineswegs sattelfeste Abwehr der Kilianer ein ums andere Mal düpierte, am überragenden gegnerischen Keeper. Und wenn der nicht hielt, musste auch mal der Pfosten retten. Die Gastgeber hingegen meldeten sich nach gut einer halben Stunde Spielzeit lediglich mit einem Pfostenschuss zurück. So ging es letztlich für die bis dahin derart heimstarken Platzherren mit einem äußerst schmeichelhaften Remis nach einer tollen ersten Halbzeit auf hohem Niveau in die Pause.
Der zweite Durchgang fing - wie erwartet - mit wüteten jedoch kopf- und harmlosen Angriffattacken der Hausherren an. Wir verlegten uns weiterhin aufs Kontern und
Thorsten Przybyllek markierte in der 54. Minute die längst fällige Führung, die aber wegen Abseits zu unrecht aberkannt wurde. Nur vier Minuten später gelangte ein kluges Zuspiel von
Thomas Hornung auf den völlig freistehenden Michael Reischuk, der den Ball am Kilianer Tormann geschickt zum 2:1 vorbeispitzelte. In der letzten Viertelstunde versuchten die Gastgeber noch einmal alles, lösten ihren Libero auf, und drückten mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch außer Vielzahl aussichtsreicher Freistoßmöglichkeiten, die entweder in unserer vielbeinigen Abwehr oder meilenweit im Toraus landeten, war nichts wirklich Gefährliches zu notieren. Lediglich in der letzten regulären Spielminute musste eines unserer Abwehrbeine auf der eigenen Torlinie retten. In der Nachspielzeit blieb es dem kurz zuvor eingewechselten
Tom Johannsen vorbehalten, für die endgültige Entscheidung zu sorgen, doch auch er scheiterte am starken Heimkeeper.
Schlussendlich waren wir über die gesamten 90 Minuten betrachtet das bessere Team mit den klareren Chancen und sind deshalb zurecht als Sieger vom Feld gegangen. Hervorzuheben ist hierbei dennoch neben dem glänzenden Debüt von
Marco Heisler und der überzeugenden Vorstellung von Michael
Reischuk, der nicht nur seinen Gegenspieler weitgehend ausschaltete sondern darüber hinaus für den Siegtreffer sorgte, die in sich geschlossene Mannschaftsleistung unserer Elf, die nach dem frühen Rückstand nicht resignierte sondern an sich selbst weiter glaubte, sich immer wieder neu motivierte und bis zum Abpfiff hundertprozentig alles gab, was letztendlich zum Erfolg führte. Wir müssen jetzt allen zeigen, dass dies kein Zufall war, und dementsprechend die Euphorie mit in die nächsten Partien nehmen, sonst ist der Bonus der heute gewonnenen Punkte recht schnell wieder aufgezehrt.
Möller - St. Przybyllek - M. Boock (54. Eichnau), Krey - L. Boock, Reischuk (93. Gos) - Gos (89. Johannsen), Schramm, Hornung, Th. Przybyllek -
Heisler (85. Philipp)
Ralf Meier
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TSV Melsdorf 2 - TSV Klausdorf II 1:3 (0:0)
am 06.03.2004
Erfolgreicher Start nach langer Winterpause
Exakt drei Monate vergingen zwischen unserem letzten Punktspiel und der heutigen Partie gegen die zweite Mannschaft vom TSV Melsdorf. Dazwischen lag die bis dato wohl längste Winterpause, in der sich unsere Truppe gut einen Monat lang auf die noch ausstehenden Rückrundenspiele vorbereitete. Trotz der teilweise widrigen Platzverhältnisse zog die Mannschaft im Training vernünftig mit und konnte nun zeigen, dass sie das erklärte Ziel, nämlich den Klassenverbleib, auch unbedingt schaffen will.
Zu Anfang der Partie begannen beide Teams auf seifigem Geläuf eher verhalten, denn
die Mannschaften wussten noch nicht so recht, wo sie eigentlich standen und wie fit der Gegner ist. So musste die magere Kulisse bis gut eine Viertelstunde warten, bis sich erstmals vor den Toren etwas regte. Den Auftakt machten die Gastgeber mit einem direkten Freistoß, der nur knapp an unserem Kasten vorbeihuschte. In der 28. Minute traf unser Neuzugang
Bastian Möller mit seinem Kopfball lediglich die Querlatte, ehe Thorsten Przybyllek
nur eine Minute später aus aussichtsreicher Position am gegnerischen Keeper scheiterte. Kurze Zeit darauf konnte sich unser Tormann
René Föh bei einem Kopfball eines Melsdorfer Akteurs auszeichnen. Einem erneuten Freistoß der Melsdorfer an den Pfosten folgte unmittelbar vor Ende des ersten Durchgangs die bis dahin größte Torchance des Spiels: Nach einer undurchsichtigen Situation im Strafraum der Gastgeber sprang der Ball
Thomas Hornung genau vor die Füße, dieser aber verschmähte das Geschenk und traf aus drei Metern das leere Tor nicht.
Direkt nach Wiederanpfiff bestürmten wir mit Erfolg das Melsdorfer Gehäuse und
Thorsten Przybyllek markierte überlegt das 1:0 für unsere Farben. Selbigem Akteur bot sich lediglich zwei Minuten darauf mit einem Konter die Gelegenheit zum 2:0, doch er konnte den Melsdorfer Torwart nicht überwinden. In der 49. Minute konnten die Hausherren nach einem Eckball egalisieren und waren mit einem knallharten Pfostenschuss in der 52. Minute dem Führungstreffer bedenklich nahe. Die erneute Führung gelang uns schließlich durch
Dennis Schmidt per Abstauber in der 67. Minute. Dem 2:1 vorausgegangen war der schönste Spielzug des gesamten Matches, nämlich ein traumhafter Doppelpass zwischen
Thomas Hornung und Thorsten Przybyllek, der die gesamte Melsdorfer Hintermannschaft aushebelte. Fortan setzten die Gastgeber alles auf eine Karte und spielten blindlings nach vorne. Dadurch bot sich unserer Truppe mehrfach die Chance zum Kontern. Einer dieser
Vorstöße wurde letztendlich von
André Eichnau in der 82. Minute zum 1:3 Endstand genutzt, nachdem er zunächst vom starken
Lars Boock glänzend in Szene gesetzt wurde und dann den gegnerischen Goalkeeper mit einem raffinierten Übersteiger umkurvte, um letztlich ins leere Tor einzuschieben.
Über die gesamten 90 Minuten gesehen waren wir - ungeachtet von zwei kleineren Schwächeperioden - das bessere Team und gingen deshalb zurecht als Sieger vom Feld. Nach diesem gelungenen Auftakt gilt es natürlich in den kommenden Heimspielen sofort nachzulegen, um das gesteckte Ziel so früh als möglich zu erreichen.
Föh - St. Przybyllek - M. Boock, Alt (60. Jörs) - L. Boock - Möller (77.
Leupold), Eichnau (85. Möller), Hornung, Reischuk - Schmidt (71. Philipp), Th. Przybyllek
Ralf Meier
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UTKiel 2 - TSV Klausdorf II 1:1 (1:1)
am
06.12.2003
Friedliche Punkteteilung mit Tabellenzweiten
Mit einem Sieg am vorangegangenen Wochenende im Gepäck und fast allen Spielern an
Bord ging es selbstbewusst zum Tabellenzweiten, der zweiten Mannschaft von UT Kiel. Die Vorgabe war mindestens einen Punkt, und wenn's optimal laufen sollte, drei Punkte mitzunehmen.
Da wir die erste Halbzeit mit dem teilweise ziemlich böigen Wind spielten, versuchten wir sofort, die Initiative zu ergreifen, und den Gegner in seiner eigenen Spielhälfte einzuschnüren. Das gelang uns in der Anfangsphase auch recht ordentlich und wurde dazu mit dem 1:0 für unser Team in der 7. Minute belohnt, denn
Thorsten Jörs konnte einen indirekt ausgeführten Freistoss aus gut 20 Metern unhaltbar verwandeln. Nur sieben Minuten später glichen die Gastgeber mit einer gekonnten Kopfballverlängerung ebenfalls nach Freistoss aus. Danach flachte die Partie immer mehr ab, bis schließlich kurz vor dem Seitenwechsel Michael Reischuk
nach einer Eckballverlängerung die Chance hatte, uns wieder in Führung zu bringen. Sein Schuss ging ebenso wenig in den gegnerischen Kasten wie der, mit dem ein Spieler von UT kurz vor dem Halbzeitpfiff seinen eigenen Torhüter prüfen wollte und der Ball letztlich auf der Torlinie geklärt werden konnte.
Bot der erste Spielabschnitt von beiden Seiten schon fußballerische Magerkost, so unterboten sich beide Teams noch einmal in der zweiten Halbzeit an Harmlosigkeit. So hatten dann die Gastgeber die erste nennenswerte Tormöglichkeit erst nach gut einer Stunde Spielzeit mit einem direkt getretenen Freistoss, den aber die Klausdorfer Torwartlegende
Bruno Gonda, der bereits im ersten Durchgang einmal sein ganzes Können in einer brenzligen Situation aufbieten musste, glänzend parierte. In der 71. Minute bekamen wir einen Foulelfmeter zugesprochen, aber der einzig bedeutsame Torschuss unserer Mannschaft in Halbzeit 2 durch
Thomas Hornung ging am Tor vorbei. In der Schlussphase retteten sowohl Stefan Przybyllek
als auch der eingewechselte Wilfried Pioch auf der eigenen Torlinie, sodass das Remis bis zum Abpfiff des gut leitenden Schiris Bestand hatte.
Die spärliche Kulisse sah über weite Strecken ein Spiel auf schwachem Niveau, welches insgesamt keinen wahren Sieger verdient gehabt hätte. Somit geht dieses Unentscheiden, mit dem beide Mannschaften nach dem Schlusspfiff gut leben können, vollends in Ordnung.
Gonda - St. Przybyllek - M. Boock, Krey - L. Boock, Hornung -
Reischuk, Johannsen (46. Eichnau), Jörs (67. Pioch) - Kahl, Th. Przybyllek
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - Wiker SV II 3:2 (1:1)
am 30.11.2003
Knapper aber verdienter Arbeitssieg
Dank der recht merkwürdigen Spielansetzungen des Kreisfußballverbandes lagen genau vier Wochen Pause zwischen der heutigen Partie gegen Wik 2 und dem letzten Punktspiel. Dennoch wurde die Spielpause sinnvoll genutzt, um für die drei noch anstehenden Paarungen vor der Winterpause entsprechend fit zu sein. Überdies wurden in den zwei absolvierten Testspielen sehr ansprechende Ergebnisse erzielt.
Dementsprechend selbstbewusst ging unser Team das Match an und hätte schon nach 4 Minuten in Führung gehen müssen, doch
Thorsten Przybyllek konnte aus kürzester Torentfernung den Ball, nachdem ihn der Wiker Tormann nach einem direkt ausgeführten Freistoss von Thomas Hornung nicht festhalten konnte, nicht im Gästekasten unterbringen. Trotz dieser
vergebenen Riesenchance blieb unsere Mannschaft besonnen und bot anschließend ansehnlichen Fußball. Dabei ließ sie Ball und Gegner laufen, zeigte gelungene Ballstafetten und war bei Standards in Person von
Thorsten Jörs stets gefährlich. So blieb es in der 26. Minute schließlich Thomas Hornung vorbehalten, mit einem platzierten Distanzschuss aus gut 25 Metern für das 1:0 zu sorgen. Obgleich drückender Überlegenheit im ersten Spielabschnitt mussten wir gut 5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff nach leichtfertigem Ballverlust im Spielaufbau den 1:1 Ausgleich aus allerdings stark abseitsverdächtiger Position des Schützen hinnehmen.
Drei Minuten nach Wiederbeginn stellte Lars Boock, der an diesem Nachmittag zum besten Klausdorfer Akteur avancierte, mit einem verdeckten 18-Meter-Schuss die erneute Führung zum 2:1 her. Statt jedoch an die gute Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen und nachzulegen, verkrampfte unsere Mannschaft zusehends und produzierte einige haarsträubende Fehler und brachte sich dadurch selbst in größte Verlegenheiten. Wie
bsw. unmittelbar nach dem Führungstreffer, als unser Goalkeeper nach einem Blackout die Gäste zum abermaligen Ausgleich einlud, diese jedoch das Gastgeschenk nicht annahmen. In der 59. Minute konnte dann René Föh seinen Aussetzer mit einer tollen Parade wieder wettmachen, war dagegen beim Gästetreffer zum 2:2 in der 66. Minute, dem ebenso eine überflüssige Tändelei vor dem eigenen Strafraum mit anschließendem Ballverlust vorausging, machtlos. Glücklicherweise waren die Wiker in der eigenen Abwehr auch alles andere als sattelfest, und diesen Umstand nutzte dann
Thorsten Kahl in der 71. Minute kompromisslos zum 3:2 Siegtreffer. Dass dieses Ergebnis auch gleichzeitig der Endstand war, lag zum einen daran, dass wir noch drei weitere hochkarätige Chancen in der Schlussphase nicht verwerten konnten und zum anderen, dass unser Abwehrverband bis zum Ende der Partie dichthielt.
Gemessen an den Spielanteilen und der Anzahl klarer Tormöglichkeiten ist unser Erfolg insgesamt als gerecht zu werten. Und hätten die Wiker nicht so einen tollen Keeper zwischen ihren Pfosten gehabt, so wäre der Sieg mit Sicherheit höher ausgefallen.
Föh - St. Przybyllek - Pioch, Alt - Johannsen (69. Leupold), Hornung,
L. Boock, Jörs, Reischuk - Kahl, Th. Przybyllek
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - UT Kiel II 2:2 (0:1)
am 02.11.2003
Trotz Dominanz wieder nur ein Punkt
Bevor uns der Kreisfußballverband dank des fragwürdigen Spielplans eine dreiwöchige Spielpause mitten im Saisonbetrieb verordnet, gastierte der derzeit Tabellenzweite, die zweite Mannschaft von UT Kiel, an diesem Wochenende bei uns. Trotz des bis dato äußerst positiven und unerwarteten Saisonverlaufs unserer Gäste musste gegen diese Truppe einfach ein Sieg her, um in der spielfreien Zeit nicht allzu sehr in der Tabelle nach unten durchgereicht zu werden.
Dementsprechend gingen wir die Partie selbstbewusst an und ließen Ball und Gegner laufen. In dem recht einseitig geführten Match spielte sich das Spielgeschehen vorwiegend in der Spielhälfte der Gäste ab, obwohl echte Torchancen auf unserer Seite besonders im ersten Durchgang Mangelware waren. Die Ausnahme bildete ein Alleingang von
Tuncay Sükür in der 11. Minute auf den Gästekasten, aber sein Torschuss aus aussichtsreicher Position rollte am Gehäuse vorbei. Die Mannschaft von UT Kiel beschränkte sich in erster Linie darauf, das eigene Tor sauber zu halten und stand mit Mittelfeld und Abwehr zumeist am oder im eigenen Strafraum. Außer in der 27. Minute, als ein völlig unnötiger Eckball durch unseren Strafraum segelte und sich unsere Defensivabteilung einschließlich Torwart im kollektiven Tiefschlaf befand und dadurch per Abstauber der 1:0 Pausenstand für die Gäste resultierte.
Mit der Gewohnheit aber auch der Gewissheit, Pausenrückstände im zweiten Spielabschnitt aufzuholen, übernahmen wir sofort nach Wiederanpfiff wieder das Kommando. So führte in der 48. Minute ein vom Wind begünstigter Schuss von Timo Rosenfeld den Weg ins gegnerische Tor zum 1:1 Ausgleich. Nur vier Minuten hatte wiederum
Tuncay Sükür die Riesenmöglichkeit uns in Front zu bringen, doch anstatt freistehend vor dem Gästekasten den Torabschluss direkt zu suchen, nachdem er zuvor glänzend von
Thorsten Przybyllek in Szene gesetzt wurde, passte er noch einmal quer und die Chance war dahin. Danach bot sich dann den Zuschauern wieder das gewohnte Bild: Bis zum Strafraum zeigten wir gefälligen Fußball, aber torgefährlich war das alles nicht. Quasi aus heiterem Himmel führte dann in der 73. Minute ein Freistoss mit Kopfballverlängerung zur erneuten Gästeführung. Vier Minuten vor dem Ende der Partie nahm sich der eingewechselte
André Eichnau ein Herz und donnerte die Lederkugel aus gut 25 Metern zum 2:2 Endstand in die Maschen. Dass sich am Ergebnis nichts mehr ändern sollte, lag u.a. auch am Schiri, der uns in der letzten Spielminute einen weiteren Treffer aberkannte.
Obwohl wir dem Gegner spielerisch und läuferisch hoch überlegen waren sprang am Ende wieder einmal zu wenig
für uns dabei heraus. Bleibt nur zu hoffen, dass sich alle anderen Teams in unserer Klasse in den nächsten drei Wochen möglichst viele Unentschieden liefern, damit wir nicht ganz tief nach unten rutschen.
Gonda - St. Przybyllek - Krey, M.Boock (84. Sükür) - Sükür (72.
Eichnau), L. Boock, N. Gehrts (93. Leupold), Hornung,
Rosenfeld - Ergün (46. Eichnau), Th. Przybyllek
Ralf Meier
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FC Phönix Kiel - TSV Klausdorf II 1:0 (0:0)
am 25.10.2003
Bittere Niederlage in der Schlussminute
Nach einem überlegen geführten Spiel am vorangegangenen Wochenende gegen Melsdorf 2 galt es heute entsprechend nachzulegen. Die Chance auf drei Punkte standen gut, zumal unser heutiger Gegner Phönix Kiel seiner Form der Vorsaison immer noch hinterherläuft.
Nichtsdestotrotz begannen die Gastgeber das Spiel unerwartet offensiv und prüften unseren Ersatzkeeper
Bruno Gonda, der sich an diesem Tag als ein sicherer Rückhalt präsentierte, mit einem scharfen Distanzschuss. In der 17. Minute setzte Marcél Leupold
das erste Klausdorfer Achtungszeichen und traf mit seinem Freistoss nur den Innenpfosten. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit besaß Phönix die größte Möglichkeit zur Führung, aber den Konterlauf konnte unser Tormann
Bruno Gonda geschickt abfangen.
Bot der erste Durchgang für unsere Verhältnisse eher magere Fußballkost, so legten wir in der zweiten Halbzeit den Hebel um und fingen endlich an gepflegten Fußball zu spielen. Trotzdem gehörte die erste nennenswerte Torchance den Hausherren, die in der 50. Minute nur knapp scheiterten. Ab der 60. Minute bestürmten wir das Phönixer Gehäuse und besaßen gut ein halbes Dutzend erfolgversprechende Gelegenheiten den Führungstreffer zu markieren. Wie zum Beispiel in besagter Spielminute, als
Thorsten Przybyllek nach einer gelungenen Freistosskombination lediglich den Außenpfosten traf. Nur 5 Minuten später ereilte dem freigespielten
Tom Johannsen das gleiche Schicksal, allerdings klatschte die Kugel diesmal wieder an den Innenpfosten. Der nächste Holztreffer wiederum durch
Thorsten Przybyllek ließ bis zur 82. Minute auf sich warten. Dazwischen hatten sowohl
Thorsten Kahl als auch Lars Boock und Michael Voß die Führung auf dem Kopf bzw. Fuß. In der letzten regulären Spielminute bekamen die Gastgeber noch einen Eckball, der Folgen haben sollte, zugesprochen. Denn eine zu kurz geratene Abwehr gelangte postwendend wieder in unseren Strafraum zurück und genau vor die Füße eines Phönixer Akteurs, der den Ball nur noch über die Linie zum 1:0 für seine Mannschaft schieben brauchte. Dies war auch gleichzeitig die letzte Aktion des Spiels, da der Schiri das Match gar nicht mehr anpfiff.
Jürgen Wegmann hat einmal gesagt: "Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu." Treffender kann das Fazit dieser Partie aus unserer Sicht nicht ausfallen und dem ist an sich nichts hinzuzufügen. Bleibt nur zu wünschen, dass sich alles irgendwie irgendwann ausgleicht und auch wir einmal am Ende als strahlend glücklicher Sieger vom Platz gehen dürfen.
Gonda - N. Gehrts - M. Boock, Krey - Jäger (46. St. Przybyllek), Johannsen, Hornung, Boock, Leupold (46. Th.
Przybyllek) - Kahl (79. Leupold), Reischuk (16. Voß)
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - TSV Melsdorf II 3:1 (0:1)
am 19.10.2003
Verdienter Erfolg gegen Angstgegner
"Tabellenplätze können trügerisch sein" mahnte
uns unser Trainer zurecht vor dem Spiel, denn bei einer Niederlage könnten wir vom achten Tabellenplatz leicht vier bis fünf Ränge nach unten durchgereicht werden. Deshalb mussten unbedingt drei Punkte her, und das ausgerechnet die zweite Mannschaft aus
Melsdorf, die ihre letzten Partien alle siegreich gestalten konnte und gegen die wir die letzte Saison nicht einen einzigen Punkt erringen konnten (Übrings erzielten wir in der vorigen Spielzeit als Aufsteiger gegen allen anderen Teams mindestens einen Punkt!).
Nach vorsichtigem Beginn und "dem Fritz sein Wetter" setzten wir uns nach gut zehn gespielten Minuten in der Hälfte des Gegners zunehmend fest. Sogleich eröffnete sich in der 14. Minute für
Thorsten Przybyllek nach einer tollen Kombination die große Möglichkeit, uns in Führung zu schießen, doch er schob den Ball aus nicht einmal fünf Metern neben das Tor. Selbiger Akteur versiebte nur fünf Minuten später eine weitere Riesenchance, ehe dann
Thomas Hornung nach knapp einer halben Stunde Spielzeit zweimal Pech mit seinen Abschlüssen hatte. Sein erster Schuss wurde von der gegnerischen Torlinie gekratzt und der zweite wurde noch ins Toraus abgelenkt. Von den Gästen war bis dahin in punkto Offensive so gut wie gar nichts zu konstatieren. Umso so erstaunlicher gingen sie dennoch in der 41. Minute durch einen abgefälschten Schuss mit 1:0 in die Halbzeitpause.
Gleich nach Wiederanpfiff ergriffen wir sofort wieder die Initiative, ohne dabei gefährlich vor dem Gästekasten zu agieren. So musste schließlich ein Distanzschuss von
Thorsten Przybyllek aus gut 25 Meter genau in den rechten Winkel zum 1:1 Ausgleich in der 66. Minute herhalten. Nach diesem Sonntagsschuss erhöhten wir noch einmal das Tempo, und nur sechs Minuten nach dem Ausgleichstreffer wurde unser Torschütze bei einem seiner zahlreichen Sololäufe im gegnerischen Strafraum unfair von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter zeigte zurecht auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance ließ sich der heute sehr agil wirkende
Thorsten Kahl nicht nehmen und verwandelte den Strafstoss sehr sicher zur 2:1 Führung. Der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten, denn in der 76. Minute erkämpfte sich der "Mann des
Tages",Thorsten Przybyllek, an der Mittellinie den Ball, stürmte aufs gegnerische Tor zu, wobei er die Melsdorfer Abwehr spielend überlief und die Kugel letztlich am Tormann der Gäste zum 3:1 Endstand vorbeischob.
Somit geht der Sieg dank unserer spielerischen Überlegenheit sowie einer überzeugenden Mannschaftsleistung vollauf in Ordnung. Jeder der 15 eingesetzten Akteure präsentierte sich an diesem Tag von seiner Schokoladenseite: Die Abwehr stand sicher, das Mittelfeld war beweglich und der Sturm torgefährlich, warum eigentlich nicht immer so...?
Föh - St. Przybyllek - Krey, Sükür - Eichnau (81. Reischuk), Johannsen (66. L. Boock), Hornung (92. N.
Gehrts), Jörs, Rosenfeld -
Kahl (90. Pioch), Th. Przybyllek
Ralf Meier
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Fortuna Wellsee - TSV Klausdorf II 1:1 (0:0)
am 04.10.2003
Umstrittener Elfmeter sorgte für späten Ausgleich
Vor dem heutigen Match lag bereits ein Drittel aller Saisonspiele hinter uns. Unterm Strich kamen dabei aus insgesamt 10 Partien gerade mal 12 erzielte Punkte heraus, was unseren Erwartungen bis dato natürlich in keiner Weise entsprach. Also mussten gegen die Liga von Wellsee unbedingt drei Punkte her.
Um es gleich vorweg zu nehmen, dieses Spiel war keines für Fußballästheten. Das Spielgeschehen fand zumeist im Mittelfeld statt, sodass es kaum nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten gab. Mit Ausnahme
von Thorsten Kahl, der nach gut 10 Minuten frei vor dem gegnerischen Kasten stand und den Ball nicht am Wellseer Tormann vorbeibringen konnte. Unterstützt wurde die zumeist zerfahrene Partie durch die zahlreichen Unterbrechungen des Schiris, der jede vermeintliche Härte mit einem Freistoßpfiff ahndete. Die Gastgeber wurden in der ersten Spielhälfte lediglich ein einziges Mal gefährlich vor unserem Tor, nämlich mit einer verunglückten Flanke, die in der 33. Spielminute unsere Torlatte streifte.
Nach der Pause scheiterte zunächst Thorsten Jörs zweimal jeweils knapp mit einem direkten Freistoß, ehe unsere Leihgabe aus der eigenen A-Jugend,
Timo Rosenfeld, mit einem platzierten Kopfball nach einer Traumflanke von
André Eichnau in der 68. Minute das 1:0 für unsere Farben markierte. Nachdem die Hausherren in der 82. Minute erneut das Aluminium trafen, deutete der Schiri nur drei Minuten später auf den Elfmeterpunkt, weil er ein Foulspiel von einem unserer Akteure in unserem Strafraum gesehen haben wollte. Der Strafstoss wurde sicher verwandelt und stellte den Endstand von 1:1 her.
In einer keineswegs berauschenden Partie waren wir zwar das optisch überlegende Team, agierten vor dem Tor des Gegners jedoch viel zu harmlos. Deshalb dürfen wir uns über dieses Remis auch nicht allzu sehr beklagen. Und es hätte alles noch viel schlimmer kommen können, wenn der ansonsten von Haus aus überaus kleinlich pfeifende Schiri in der letzten Spielminute eine klare Torwartrückgabe von uns nicht übersehen hätte. Erfreulich ist dessen ungeachtet die Leistung von
Timo Rosenfeld gewesen, der in seinem ersten Spiel für eine Herrenmannschaft nicht nur ein tolles Tor erzielte sondern darüber hinaus auch eine gute Partie im Mittelfeld lieferte.
Föh - Jörs - M. Boock, Krey - Johannsen (46. Pioch / 90. Leupold), Voß, Hornung,
Rosenfeld, Reischuk (85. Johannsen) - Kahl, Eichnau
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - FC Kilia II 2:4 (0:1)
am 28.09.2003
Der Tabellenführer wankte, aber er fiel nicht
Vor der Partie gegen den amtierenden Tabellenführer der Kieler Kreisklasse A hatten wir eine Serie von 6 Spielen ohne Niederlage aufzuweisen. Diesen Nimbus galt es nun an diesem Wochenende gegen die zweite Mannschaft von Kilia Kiel zu verteidigen bzw. auszubauen. Die Chancen dazu standen verhältnismäßig erfolgversprechend, zumal wir die letzten beiden Partien gewonnen hatten.
Dennoch übernahmen die Kilianer sofort das Kommando und setzten in dem recht unterhaltsamen Match in der 8. Minute das erste Achtungszeichen, indem sie unseren Torwart
René Föh, der im Verlauf des Spiels zum besten Spieler unseres Teams arrivierte, mit einem wuchtigen Kopfball prüften. Davon relativ unbeeindruckt kamen wir unmittelbar danach zu unseren ersten Tormöglichkeiten. In der 10. Minute scheiterte
Thorsten Jörs am gegnerischen Tormann, drei Minuten später traf Tom Johannsen
nur die Querlatte. Mit einem Freistoß an den Außenpfosten nach knapp einer halben Stunde begann eine Drangperiode der Gäste, in der unser Keeper
René Föh zwischen der 34. und 37. Minute gleich dreimal sein ganzes Können eindrucksvoll unter Beweis stellte. In der 41. Minute besaß jedoch
Thorsten Przybyllek absolut unbedrängt die Riesengelegenheit, uns in Führung zu bringen, aber sein Schuss aus gut elf Metern ging weit über den gegnerischen Kasten. Quasi mit dem Halbzeitpfiff gelang den Kilianern doch noch durch einen präzisen Kopfstoss nach einer Ecke der Führungstreffer.
Drei Minuten nach Wiederanpfiff konnte Thorsten Kahl nach schönem Zuspiel von
Thorsten Przybyllek mit einem beherzten Abschluss zum vielumjubelten 1:1 egalisieren. Fortan waren die Gäste wieder am Drücker und erzielten per Nachschuss das 1:2 in der 58. Minute. Nur fünf Minuten später hatte wiederum
Thorsten Przybyllek die 100 %-ige Chance zum erneuten Ausgleich, doch auch diesmal schob er die Kugel völlig freistehend neben das Gästetor. In der 70. Minute sah ein Kilianer wegen einer klaren Tätlichkeit die Rote Karte des Schiris. Anstatt die Überzahl clever zu nutzen, kassierten wir knapp zehn Minuten darauf aus einem Konter sogar das 1:3 durch ihren überragenden Akteur mit seinem zweiten Treffer. In der 82. Minute konnte Thorsten Przybyllek nach feinem Querpass vom eingewechselten
Sven Philipp zwar noch auf 2:3 verkürzen, doch eine Gelb-Rote Karte in der 87. Minute für
Thorsten Jörs stellte zunächst das numerische Gleichgewicht auf dem Platz wieder her und in der letzten Spielminute erhöhten die Kilianer schließlich zum 2:4 Endstand.
Somit ging nicht nur ein für die Zuschauer hoch unterhaltsames Fußballspiel sondern ebenso unsere Folge mit nicht verlorenen Spielen zu Ende. Dessen ungeachtet hat die Einstellung unserer Mannschaft an diesem Tag gestimmt, zu bemängeln ist lediglich das ungenügende Ausnutzen der Großchancen. Jetzt heißt es für uns wieder, eine neue Serie ohne Niederlagen mit möglichst vielen Siegen zu starten. Und damit sollten wir beim nächsten Gegner gleich beginnen...
Föh - St. Przybyllek (77. Philipp) - Krey, M. Boock - Reischuk, Hornung
- Johannsen (58. L. Boock), Kahl, Jörs, Eichnau - Th. Przybyllek
Ralf Meier
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TuS Gaarden II - TSV Klausdorf II 1:2 (1:0)
am 20.09.2003
Historischer Sieg auf dem Gaardener Blaschke-Platz
Einige unliebsame Gedanken kreisten in den Köpfen unserer Spieler, als sie zum Auswärtsspiel gegen TuS Gaarden 2 den legendären Blaschke-Platz betraten. Gerade das letzte Aufeinandertreffen an gleicher Stelle, dass vor einem halben Jahr glatt mit 0:4 verdient verloren ging, war geprägt durch übermäßige Härten der Gastgeber, die das Erlaubte oft bewusst überschritten und zu zahlreichen Verletzungen unserer Spieler führten. Dazu kam, dass wir dort seit mindestens 10 Jahren kein Bein mehr an Deck bekamen und demgemäß alle Spiele relativ hoch verloren.
Analog zum besagten letzten Match war auch diesmal der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, sodass das Spiel, nachdem die Gaardener Verantwortlichen endlich einen lizenzierten Schiri auftreiben konnten, erst mit knapp einer Stunde Verspätung angepfiffen werden konnte. Dadurch zusätzlich aufgestachelt legten die Gastgeber gleich mächtig los und besaßen in der Anfangsphase drei richtig gute Tormöglichkeiten: In der 5. Minute mußte unser Keeper
René Föh sein ganzes Können gegen einen gefährlichen Torschuss der Gastgeber aufbieten. Sieben Minuten rettete
Tobias Krey mit Glück auf der eigenen Torlinie, und nach einer Viertelstunde prallte ein indirekter Freistoß, der vom Elfmeter-Punkt ausgeführt wurde, auf die vor unserem Tor postierte Mauer. Schließlich führte ein direkt verwandelter Freistoß in der 17. Minute zum längst fälligen 1:0 für die Platzherren. Nach dem Führungstreffer legten wir langsam den Respekt vor dem Gegner ab und trauten uns auch einmal in deren Spielhälfte. Kurz vor der Pause besaß der völlig freistehende
Thomas Hornung sogar den Chance zum Ausgleich, aber sein Kopfball fand nicht das Ziel.
Kurz nach Wiederanpfiff setzte Thorsten Przybyllek zu einem starken Sololauf an, doch sein Abschluss streifte nur knapp am gegnerischen Kasten vorbei. Die
Gaardener, die im zweiten Spielabschnitt immer mehr nachließen, fielen nur durch vereinzelte Standards auf, die jedoch von unserer Abwehr allesamt entschärft wurden. Lediglich in der 69. Minute tauchte die Heimelf noch einmal gefährlich von unserem Tor auf, aber auch diese Chance vereitelte unser Tormann. Unsere Mannschaft spürte, dass hier und heute etwas zu holen ist, und so zog
Thorsten Jörs in der 76. Minute aus gut 35 Metern einfach ab und die Kugel zappelte im Netz der
Gaardener. Nur sieben Minuten später traf ein von
Tom Johannsen geschlagener Eckball den Kopf des unermüdlichen Lars Boock
und es stand 2:1 für unser Team. Daraufhin lösten die Gastgeber ihren Libero auf, was uns einige
Kontergelegenheiten zur endgültigen Entscheidung bot, doch letztlich blieb es beim knappen Auswärtserfolg.
Lieferten wir in der ersten halben Stunde noch eine recht schwache Vorstellung ab, so ist der Sieg unterm Strich über die gesamten 90 Minuten gesehen dennoch als verdient zu bezeichnen. Die Gastgeber taten nach ihrem Führungstreffer viel zu wenig, und wir übernahmen fast eine Stunde lang das Kommando auf dem gefürchteten Blaschke-Platz. Somit hat dort auch diese grausame Niederlagenserie endlich ein jähes Ende gefunden. Ein Sonderlob gebührt dem Ersatz-Schiri, der jederzeit Herr der Lage war und überhartes Einsteigen sofort unterband.
Föh - St.Przybyllek (67. Kahl / 75. Johannsen / 90. Jäger) -
M. Boock, Krey - Johannsen (36. Eichnau), Hornung, L.Boock, Jörs, Reischuk - Kahl (45. Voss / 83. N.
Gehrts), Th. Przybyllek
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II - Intertürk Spor III 3:1 (0:1)
am 14.09.2003
In der Schlussphase das Spiel noch
gedreht
Nach einer - gemessen an unseren Ansprüchen - eher dürftigen Vorstellung in der deutsch-türkischen Fußballwoche am letzten Sonntag gegen die zweite Mannschaft von Intertürk ging es nun auf heimischen Gefilde gegen deren Dritte. Zwar geriet unser heutiger Gegner am letzten Wochenende gewaltig unter die Räder, aber dies will, was die Vergangenheit recht häufig zeigte, in unserer Spielklasse nicht viel bedeuten. Trotz der kleinen Serie von mittlerweile vier ungeschlagenen Begegnungen galt heute für unser Team nur eines: Es musste endlich wieder Dreier her, egal wie!
Bereits nach vier gespielten Minuten bekam unser Vorhaben jedoch einen gehörigen Dämpfer, denn die Gäste gingen nach einem flott vorgetragenen Angriff mit 1:0 in Führung. Dem Führungstor vorausgegangen war neben einem fatalen Fehlpass die in der Anfangsphase ständig klaffende Lücke zwischen Angriff und Abwehr im Mittelfeld, welche die Türken oftmals auch zu weiteren gefährlichen Kontern nutzten. So musste unser Keeper
René Föh, der an diesem Tag zum besten Mann auf dem Platz avancierte, uns das eine oder andere Mal vor einem höheren Rückstand bewahren. So z.B. in der 20. Minute, als er einen weiteren Sturmlauf der Gäste abwehren konnte. Mit der Hereinnahme von
Michael Voss nach knapp einer halben Stunde bekam unser Spiel langsam Struktur, da er die Fäden geschickt an sich zog und dadurch unser Mittelfeld mit seinem routinierten Laufspiel gekonnt ordnete. Prompt ergaben sich auf unserer Seite auch die ersten ernstzunehmenden Torchancen, wobei
Thorsten Przybyllek in der 31. Minute nur knapp verzog und sein Namensvetter
Thorsten Kahl nur drei Minuten später frei vor dem Tor scheiterte.
Die zweite Halbzeit fing an wie die erste Spielhälfte endete, nämlich mit einer Riesenchance für
Intertürk, aber unser Tormann
René Föh konnte beide glänzend vereiteln. Zwar beherrschten wir im zweiten Abschnitt weitgehend Ball und Gegner, doch zwingende Aktionen vor dem Tor der Gäste waren Mangelware. Im Gegensatz dazu brannte es in der 63. und 76. Minute wieder lichterloh in unserem Strafraum, aber auch diese Torabschlüsse der Türken fanden ihren Meister in
René Föh. Sieben Minuten vor dem Abpfiff lösten wir unseren Libero auf und agierten mit drei Stürmern. Sogleich traf eine genau gezirkelte Flanke des eingewechselten
Michael Reininger den Kopf von Thorsten Przybyllek, der dann mit einem platzierten Kopfball zum 1:1 Ausgleich einnicken konnte. Unmittelbar nach Mittelanstoß schnappte sich Lars Boock den Ball und zielte aus gut 25 Metern aufs gegnerische Tor und zur Überraschung aller zappelte dieser unter gütiger Mithilfe des Gästekeepers zum Führungstreffer im Netz. In der vorletzten Spielminute schickte
Thorsten Kahl Thorsten Przybyllek noch einmal auf die Reise und es hieß letztendlich 3:1 für unsere Farben.
Das Match hat wieder einmal eindeutig die Thesen bewiesen, dass zum einen ein Fußballspiel insgesamt 90 Minuten dauert (3 Euro ins
imaginäre Phrasenschwein) und zum anderen, dass die Mannschaft bis zum Schluss an ihre Chance glauben muss, um etwas zu erreichen. Einen Schönheitspreis haben wir mit dieser Leistung zwar nicht errungen, dafür aber die wichtigen drei Punkte. Die nächsten Partien werden nun definitiv zeigen, wohin der Weg der Zweiten aus Klausdorf in dieser Saison führen wird.
Föh - St. Przybyllek - Krey, M. Boock (83. Kahl) - Eichnau (57. Johannsen / 90.
Pioch), Johannsen (28.
Voss), L. Boock, Hornung, Reischuk - Kahl (72. Reininger), Th. Przybyllek
Ralf Meier
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Intertürk Spor II - TSV Klausdorf II 0:0
am 07.09.2003
Drittes Remis in Serie
Ging es am letzten Wochenende noch gegen den Tabellenzweiten, so stand diesmal das
Schlusslicht der A-Klasse Kiel auf dem Programm. Trotz der vermeintlich leichten Aufgabe sollten wir dennoch gewarnt sein, denn zum einen ist die Saison noch recht jung und zum anderen traten wir auf des Gegners Platz auf, der aufgrund seiner etlichen Unebenheiten ein klarer Vorteil für die Heimelf ist. Zudem hat die Vergangenheit leidvoll gezeigt, dass Intertürk seine zahlreichen Herrenmannschaften von Spieltag zu Spieltag bunt durcheinander würfelt und somit oft mit völlig neuen Teams im Vergleich zur Vorwoche antritt.
Nichtsdestoweniger gingen wir die Begegnung recht konzentriert an und knüpften fast nahtlos an die gute Leistung vom vergangenen Sonntag gegen Comet an. Torchancen waren allerdings Mangelware. So musste schon ein stramm geschossener Freistoß von
Thorsten Jörs, den der gegnerische Tormann gerade noch um den Pfosten lenken konnte, als erste nennenswerte Torgelegenheit nach gut einer halben Stunde Spielzeit herhalten. Danach verloren wir zusehends den Faden und brachten dadurch Intertürk langsam ins Spiel. Prompt ergaben sich die auch die ersten Einschusschancen für die Gastgeber wie
bspw. zwischen der 39. und der 41. Spielminute, als Intertürk gleich dreimal hintereinander die Führung auf dem Fuß hatte, doch jedes Mal konnte unser Keeper
René Föh glänzend parieren. Da der Schiri den Gastgebern kurz vor dem Halbzeitpfiff ein Tor wegen vermeintlichen Abseits verweigerte, blieb es glücklicherweise bis zur Pause beim torlosen Remis.
Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff besaß Thorsten Kahl die bis dahin größte Möglichkeit, uns in Führung zu bringen, aber sein Heber landete nicht im sondern über dem gegnerischen Kasten. Obwohl
Thorsten Jörs nach einer Freistoß-Variante in der 55. Minute noch einmal nur knapp verzog, war der Spielfluss in unserem Team weitgehend dahin. Intertürk versuchte sich meist mit Einzelaktionen in Szene zu setzen, vieles davon blieb aber nur Stückwerk. Trotzdem hatten die Platzherren noch die eine oder andere Torchance wie u.a. in der 83. Minute, als ein Intertürk-Akteur völlig freistehend vor unserem Gehäuse auftauchte, jedoch beim Torschuss kläglich versagte.
Somit können und müssen wir mit der Nullnummer am Ende zufrieden sein, denn wer nach gut 20 Minuten den Spielbetrieb nahezu einstellt, der darf einfach nicht viel mehr erwarten. Positiv ist dagegen anzumerken, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison zu Null gespielt haben und dass das Spiel insgesamt recht friedlich verlief.
Föh - St. Przybyllek - J. Gehrts, Krey - Eichnau, Johannsen (46. Hornung), L. Boock, Zander (82. Kahl), Reischuk - Jörs, Kahl (60. Th. Przybyllek)
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II – SC Comet II 1:1 (1:1)
am 31.08.2003
Remis im Ostuferduell
Schon am fünften Spieltag hieß es wieder einmal Derbytime im Aubrook, denn als Gast durften wir die zweite Mannschaft von Comet Kiel mit ihrem auch diesmal recht starken Anhang begrüßen.
Unterschiedlicher hätten die Ausgangspositionen beider Teams vor dem Anpfiff nicht sein können, denn wie gewöhnlich legten die Cometer einen nahezu glänzenden Saisonstart mit vier Siegen aus fünf Spielen hin, was Tabellenplatz 2 bedeutete, während wir mit lediglich vier erreichten Punkten im unteren Mittelfeld der A-Klasse herumkrebsten.
Von Beginn an entwickelte sich auf dem ungeliebten Klausdorfer Grantplatz eine flotte Partie, wobei die Gäste in den Anfangsminuten sofort die Initiative in die Hand nahmen und somit ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Scheiterten die Gäste in der 8. Minute mit einem gefährlichen Kopfball noch an unserem Tormann, so konnte sich das gefährliche Angriffsduo der Cometer den Ball nach einer genau gezirkelten Flanke gegenseitig per Kopf zunicken und zum 0:1 abschließen, wobei der Schütze bei seinem Kopfstoß eindeutig im Abseits stand. Durch das frühe Gegentor ließ unser Team jedoch nicht entmutigen, sondern griff fortan ins Spielgeschehen ein und kam so zu seinen ersten Torchancen. So
bspw. in der 14. Minute, als der eingeübte Freistoßtrick zwar zum gewünschten Erfolg führte, das Tor aber wegen Abseitsstellung des Schützen
Thorsten Kahl zurecht aberkannt wurde. Nur zwei Minuten später fasste sich
André Eichnau ein Herz und donnerte die Kugel auf den gegnerischen Kasten. Der Ball prallte vom Innenpfosten genau auf den Kopf vom heraneilenden
Thorsten Przybyllek und es stand 1:1-Unentschieden. Obwohl das Match für die Zuschauer aufgrund der rassigen Zweikämpfe und den sehenswerten Ballstafetten nach wie vor sehr unterhaltsam blieb, ebbten die klaren Tormöglichkeiten im ersten Durchgang nach dem Ausgleichstreffer ab. Lediglich ein Freistoß auf jeder Seite sorgte für Gefahr, wobei unser Torwart
René Föh den harten und präzisen Schuss der Gäste glänzend meisterte.
In der zweiten Spielhälfte steigerten wir uns von Minute zu Minute und zeigten unseren Fans, dass wir das Fußballspielen doch noch nicht verlernt haben. Zwangsläufig eröffneten sich dadurch auch Torgelegenheiten wie in der 55. Minute, als
Michael Reischuk nur knapp verzog. Kurz darauf ereilte Thorsten Jörs nach schönen Sololauf das gleiche Schicksal. In der 66. Minute versagte uns der Schiedsrichter einen eindeutigen Foulelfmeter, nachdem
Thorsten Przybyllek im Strafraum vom Libero der Gäste klar umgestoßen wurde. Mit der Hereinnahme von
Martin Gos legten wir noch einen Zahn zu, wobei dieser nur vier Minuten nach seiner Einwechselung ein weiteres Abseitstor markierte. Die größten Chancen zur Führung besaß schließlich
Thorsten Jörs, als er knapp zehn Minuten vor Matchende zweimal frei vor dem gegnerischen Torwart auftauchte, den Ball am selbigen aber nicht vorbeibringen konnte. Was aber war in der zweiten Halbzeit mit unseren Gästen los? Eigentlich so
gut wie gar nichts außer einem gefährlichen Torschuss in der allerletzten Spielminute, der jedoch von unserem Keeper entschärft wurde.
War unser Ziel vor dem Spiel möglichst einen Punkt zu ergattern, so kann am Schluss konstatiert werden, dass an diesem Tage auf jeden Fall mehr drin gewesen wäre. Trotzdem kann unser Team auf die gezeigte Leistung zurecht stolz sein. Insbesondere gefielen neben einem insgesamt laufstarken Mittelfeld unsere Hintermannschaft mit seinen beiden Manndeckern, die ihre brandgefährlichen Gegenspieler bis auf eine einzige Ausnahme fest im Griff hatten. Bleibt nur zu hoffen, dass wir diese gute Leistung auch in den kommenden Partien wieder abrufen können.
Föh – St. Przybyllek – Krey, N. Gehrts – Th. Przybyllek, Johannsen (74. Voss),
L. Boock, Jörs, Reischuk – Eichnau, Kahl (67. Gos)
Ralf Meier
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TSV Flintbek II - TSV Klausdorf II 1:1 (0:1)
am 28.08.2003
Sicher geglaubten Sieg am Schluss vergeben
Mit den ersten drei Punkten auf dem Habenkonto führte unser Weg unter der Woche nach Flintbek. Die Zielsetzung vor dem Match konnte für unser Team nur heißen sich mit einem weiteren Erfolg langsam ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle abzusetzen.
Die Partie begann auf beiden Seiten zunächst sehr zerfahren. Das erste Achtungszeichen setzte schließlich
Thorsten Kahl in der 10. Minute mit einem Lattentreffer. Danach passierte vor beiden Toren wiederum herzlich
wenig bis André Eichnau nach gekonntem Zuspiel von Thorsten Kahl nach knapp einer halben Stunde Spielzeit den Ball geschickt am gegnerischen Tormann zum 0:1 in die Maschen vorbeispitzelte. Nur sieben Minuten später ging der Torschütze wieder allein aufs Flintbeker Tor zu, wurde aber beim Abschluss unfair gebremst. Leider blieb der an sich fällige Elfmeterpfiff des Schiris aus.
Nach der Pause nahmen die Gastgeber, die sich bis dahin als eher harmlos erwiesen hatten, das Heft weitgehend in die Hand und drückten auf unser Tor. In der 47. Minute ging ein strammer Schuss der Heimelf nur knapp an unserem Gehäuse vorbei, ebenso ein direkter ausgeführter Freistoß nach einer gespielten Stunde. In der 66. Minute besaßen die Flintbeker gleich zweimal die Gelegenheit zu egalisieren, aber die Torlatte bewahrte uns vor dem möglichen Ausgleich. Gut 10 Minuten vor Ende der Partie rettete
Wilfried Pioch per Kopf auf der Torlinie für den bereits geschlagenen Torwart. Unmittelbar im Gegenzug hatte dann
Thorsten Jörs die Chance, für die Entscheidung zu sorgen, doch sein Volleyschuss sauste am Tor vorbei. Dann kam es in der 88. Minute wie es kommen musste: Einen zu kurz abgewehrten Eckball nutzten die Hausherren im Nachschuss zum 1:1-Ausgleich.
So wurde letztlich aus sicher geglaubten drei Punkten nur einer. Obwohl die Punkteteilung für uns mehr als ärgerlich war, ist sie im Endeffekt - gemessen am Spielverlauf - als gerecht zu werten. Erfreulich ist jedoch, dass sich unsere Defensivabteilung um Libero
Stefan Przybyllek das erste Mal in dieser Saison als weitgehend sicher erwies und diesmal nur ein Gegentor zuließ.
Föh – St. Przybyllek – Alt (1. Pioch), Krey – Johannsen, Reischuk,
L. Boock, Hornung, Jörs – Kahl, Eichnau (81. N. Gehrts)
Ralf Meier
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TuS H/Mettenhof - TSV Klausdorf II 3:4 (2:3)
am 24.08.2003
Im vierten Anlauf endlich die ersten Punkte
Nach einem verkorksten Saisonstart mit drei Niederlagen in Serie hieß unsere nächste Station Mettenhof. Nimmt man die Spielstatistik zu dieser Partie zur Hand, so durfte der Klausdorfer Anhang auch an diesem Wochenende nicht viel Zählbares von seinem Team erwarten, denn die letzten vier Aufeinandertreffen in Mettenhof endeten jeweils mit 1:0 für den Gastgeber. So stand also das Ergebnis vor dem Match bereits fest oder vielleicht doch nicht so ganz...
Jedenfalls wurde das Spiel nicht am BZM sondern auf dem Platz an der Gorch-Fock-Schule angepfiffen, der sich zwar in einem ebenso desolaten Zustand wie der eigentliche Spielort der Mettenhofer befand, jedoch unsere Gedanken ob des Standardergebnisses aus den letzten Jahren positiv verdrängte. Denn gleich unser erster gefährlicher Angriff in der 6. Minute über den rechten Flügel über
André Eichnau, der mit seinem Querpass Thorsten Jörs maßgerecht bediente, führte zur 1:0 Führung. Kaum hatten die Zuschauer, sofern
zur Klausdorfer Fraktion gehörig, sich einigermaßen beruhigt, so bekamen sie nur drei Minuten später wieder einen Grund zum Jubeln, da
Thorsten Przybyllek nach präzisem Zuspiel von Thomas Hornung auf 2:0 erhöhte. Anstatt konsequent nachzusetzen ließen wir - bedingt durch den sicher geglaubten 2-Tore-Vorsprung - unser bis dahin engagiertes Spiel in der Folgezeit etwas schleifen, wodurch wir die Gastgeber zu ihren ersten Tormöglichkeiten einluden. So
bspw. in der 14. Minute, als ein Schuss der Mettenhofer nur knapp an unserem Gehäuse vorbeizischte. Ein flott vorgetragener Angriff bescherte den Gastgebern in der 23. Minute schließlich den Anschlusstreffer. Dadurch nahmen die Unkonzentriertheiten in unserem Abwehrverband merklich zu, was demzufolge nur 10 Minuten später durch einen Kopfball-Aufsetzer aus 14 Metern mit dem
2:2 Ausgleich bestraft wurde. Fortan nahm unser Team das Spiel wieder auf und ging kurz vor dem Seitenwechsel durch Thomas
Hornung, der vom überragenden Thorsten Jörs glänzend in Szene gesetzt wurde, wiederum in Führung.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff besaßen sowohl André Eichnau als auch
Thorsten Przybyllek die Chance zur Resultatserhöhung, doch der eine scheiterte an seinen eigenen Nerven und der andere am gegnerischen Tormann, der im zweiten Durchgang eine Superpartie bot. In der Folgezeit beherrschten wir Ball und Gegner und besaßen eine Torgelegenheit nach der anderen. Allein
Thorsten Kahl hatte zwischen der 64. und 68 Minute drei Hochkaräter, doch entweder stand ein Abwehrbein oder der Torwart der Mettenhofer im Weg. Die Gastgeber, die sich im zweiten Spielabschnitt in punkto Harmlosigkeit stetig überboten, hatten lediglich eine nennenswerte Torchance zum Ausgleich. Allerdings war auch diese hochprozentig und entstand aus einem Schnitzer unserer ansonsten zu diesem Zeitpunkt sicher stehenden Abwehr. In der 76. Minute markierte
Thorsten Przybyllek nach präzisem Steilpaß von Wilfried Pioch seinen zweiten Treffer zum 2:4. Kurz darauf prüfte
Marcel Leupold den Mettenhofer Keeper mit einer artistischen
Direktabnahme und Martin Gos bestürmte den gegnerischen Kasten, spielte den Torwart aus und schob den Ball leider am leeren Tor vorbei. Um das Spiel noch einmal spannend zu gestalten, ließen wir den Gastgeber in der 84. Minute mit einem Eigentor zum 3:4 herankommen. Selbst in der Nachspielzeit besaßen wir noch die eine oder andere Gelegenheit zur Resultatsverbesserung, doch letztlich blieb es beim knappen Erfolg.
Dieser Sieg war für uns nicht nur bitter nötig sondern aufgrund der Vielzahl der Torchancen, die oben längst noch nicht vollständig aufgeführt worden sind, als absolut verdient zu bezeichnen. Zwei Erkenntnisse bringt das Match auf jeden Fall mit sich: Wir können doch noch gewinnen und traue keiner Statistik. Damit wir in den kommenden Partien auch weiterhin erfolgreich spielen ist es aber dringend erforderlich, die Zahl der Gegentore, die bis dato immer 3 betrug, deutlich zu reduzieren. Am besten natürlich
gar keines einfangen!
Gonda – St.Przybyllek – Alt (46. Pioch), Reischuk – Gos, Eichnau (72. Leupold),
L. Boock, Hornung, Jörs – Kahl (88. Jäger), Th. Przybyllek
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II – TSG Schönkirchen II 2:3 (0:2)
am 20.08.2003
Dritte Niederlage in Folge
Wiedergutmachung war an diesem Spieltag für die eher magere Vorstellung am letzten Wochenende angesagt. Da kam uns unser ewiger Lokalrivale, die zweite Mannschaft von Schönkirchen, die dieses Jahr ebenfalls den Sprung in die A-Klasse schaffte, gerade recht. Vor dem Spiel fielen von unserem Trainer in der Mannschaftsbesprechung deutliche Worte, um jeden Akteur noch einmal den Ernst der gegenwärtigen Lage klar vor Augen zu führen.
Gute Vorsätze hin, gute Vorsätze her, „Entscheidend ist auf dem Platz“ sagte einst der erst kürzlich verstorbene Addi Preißler. Und recht hat er! Denn kaum hatte das Spiel begonnen, verteilte unsere Defensivabteilung als aufmerksamer Gastgeber an den Gegner erst einmal ein riesiges Willkommensgeschenk. Ein Missverständnis zwischen Libero und Torwart nach dem Motto „Nimm Du den Ball, ich hab ihn sicher“ bescherte einem Gästestürmer freie Bahn auf unser Tor, wobei dieser sich
nicht lange bitten ließ und die eben zitierte Kugel nach drei gespielten Minuten locker in unser Gehäuse schob. Nach einer viertelstündigen Verdauungspause ob des kuriosen Gegentores und der Einwechselung von
Martin Gos nahm unser Spiel langsam Fahrt auf. Einen abgefälschten Ball von
Thorsten Kahl konnte der gegnerische Tormann in der 20 Minute gerade eben von der Torlinie kratzen, kurz danach prüfte
Lars Boock den Schönkirchener Keeper mit einem Kopfball. Die Gäste beschränkten sich in der Folgezeit nur noch aufs Kontern, hatten damit aber in der 42. Minute Erfolg, indem ein Gästeakteur mit Ball unseren gesamten Abwehrverband mühelos überrannte, flugs auf einen besser postierten Mitspieler passte, der dann zum 0:2-Halbzeitstand einschoss.
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff durfte endlich der Klausdorfer Anhang jubeln, denn eine gelungene Freistoßkombination, abgeschlossen von
Thorsten Kahl, führte zum 1:2-Anschlusstreffer. Dieses Tor brachte die Gäste sichtlich ins Schleudern und wir bekamen immer mehr Oberwasser. Nach gut 70 Minuten lösten wir unseren Libero auf und entwickelten dadurch noch mehr Druck auf den gegnerischen Kasten. Während wir mit den ergebenden Torchancen ziemlich fahrlässig umgingen, war es wieder an der Zeit, den Gästen das zweite Geschenk in Form eines gänzlich überflüssigen Foulelfmeters durch ungeschicktes Zweikampfverhalten am oder im eigenen Strafraum zu präsentieren. Der Elfmeterschütze bedankte sich höflich und erhöhte auf 1:3 in der 79. Minute.
Thorsten Kahl verkürzte in der 84. Minute noch auf 2:3, doch dies änderte nichts an einer weiteren Niederlage.
Somit standen wir am Ende wieder mal mit leeren Händen da, obwohl auch der heutige Gegner alles andere als übermächtig war. Was ist nun zukünftig zu tun, um auch einmal siegreich vom Feld zu gehen? Wahrscheinlich müssen wir in den kommenden Spielen immer mindestens 4 Tore schießen, denn bis jetzt haben wir jeweils 3 Dinger kassiert, wobei davon mindestens zwei aus individuellen Fehlleistungen resultierten. Aber kann das letztendlich die Lösung sein...?
Gonda – St. Przybyllek (77. Johannsen) – Krey (46. N. Gehrts, 66. Krey), Schramm (71. Th. Przybyllek) – Johannsen (19.
Gos), Eichnau, Hornung, L. Boock, Reischuk – Th. Przybyllek (46. Jörs), Kahl
Ralf Meier
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Wiker SV II - TSV Klausdorf II 3:2 (3:1)
am 17.08.2003
Auch beim zweiten Saisonauftritt unterlegen
Nach dem schweren Erstrundenmatch gegen Süd Kiel erwartete uns an diesem Wochenende die zweite Mannschaft vom Wiker SV. Auf dem Papier galt der Aufsteiger als eine
lösbare Aufgabe, dennoch begannen die Hausherren mit gleich fünf Akteuren aus dem vereinseigenen Ligakader, welcher immerhin in der Bezirksoberliga kickt.
Unser Spielertrainer gab in der Mannschaftsbesprechung die Parole Sieg heraus, doch davon war in der Anfangsphase bei vielen Spielern auf unserer Seite nicht viel zu spüren. So manch einer leistete sich einen Fehlpass nach dem anderen, wobei den jeweiligen Gegenspielern viel zuviel Raum zum Entfalten gelassen wurde. Folglich fiel in der 14. Minute durch einen herrlichen Seitfallzieher das 1:0 für die Heimelf. Daraufhin wachte unsere Truppe endlich aus ihrer Lethargie auf hatte nach gut 20 Minuten zwei Riesengelegenheiten zum Ausgleich: Zuerst traf
Thomas Hornung mit einem schönen Schlenzer nur die Wiker Torlatte und kurz danach stand
Thorsten Kahl völlig frei vor dem gegnerischen Tormann, konnte aber den Ball am selbigen nicht vorbeibringen. In der 28. Minute fand ein Diagonalpass eines Wiker Akteurs in unserem Strafraum genau die Fußspitze seines Mitspielers und es stand 2:0 für die Platzherren. Nur zwei Minuten später bot sich
Tom Johannsen nach feinem Freistoßtrick die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch er verzog. In der 40. Minute bekamen die Wiker einen aus unserer Perspektive völlig unnötigen aber berichtigten Handelfmeter, der sicher zum 3:0 verwandelt wurde, zugesprochen. Im Anschluss daran bekam ein Wiker Akteur die Rote Karte wegen Tätlichkeit
gezeigt und Michael Reischuk markierte kurz vor dem Pausenpfiff den 1:3 Halbzeitstand.
So turbulent und unterhaltend sich die ersten 45 Minuten auf dem Wiker Auberg für die zahlreichen Zuschauer auch gestalteten, um so langweiliger wurde es im zweiten Spielabschnitt. Die Gastgeber verlagerten sich aufs
Kontern und wir waren trotz numerischer Überlegenheit lange Zeit nicht in der Lage, uns gute Torchancen zu erspielen. Im Gegenteil, denn die erste nennenswerte Spielszene war auf Seiten der Wiker zu notieren: Ein in der 73. Minute präzise geschossener Freistoß fischte unser Torwart
René Föh gerade noch aus dem Torwinkel. Erst in der 86. Minute wurde es wieder gefährlich vor dem Wiker Gehäuse:
Thorsten Przybyllek tankte sich durch den gegnerischen Strafraum und kam frei zum Schuss, doch der Ball zischte am Tor vorbei. Zwei Minuten später traf
Thomas Hornung zum 2:3 Anschluss, was aber auch gleichzeitig das Endresultat bedeutete.
Diese Niederlage war im Gegensatz zur ersten mehr als vermeidbar gewesen, denn der Gegner war trotz zahlreicher Ligaunterstützung nicht unbedingt besser als unsere Truppe. Der feine Unterschied war an diesem Nachmittag nur, dass die Gastgeber ihre knapp bemessenen Torchancen fast allesamt nutzten und sich die Mannschaft als Team präsentierte, was bei uns nicht unbedingt der Fall war. Um am Anfang der Saison nicht gleich den Anschluss zu verlieren, muss in den kommenden zwei Partien mindestens ein Sieg her. Dazu bedarf es jedoch geschlossenen Teamgeist und keine notorische Selbstdarstellerei.
Föh – Jörs – M. Boock (46. N. Gehrts, 85. Johannsen), Krey – Eichnau (35. Th. Przybyllek), Johannsen (62.
St. Przybyllek), Hornung, L. Boock, Reischuk (58. Leupold) – Kahl (80. Reischuk), Gos
Ralf Meier
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TSV Klausdorf II – FC Süd Kiel 1:3 (1:2)
am 10.08.2003
Saisonpremiere missglückt
Bei tropischen Temperaturen empfingen wir zum Saisonauftakt die erste Mannschaft von Süd Kiel, die trotz des Abstiegs aus der Kieler Kreisliga nicht zuletzt dank ihrer hochkarätigen Neuzugänge als Titelfavorit in unserer Staffel gilt. Aber auch unser Team geht mit vielen neuen Leuten in die kommende Spielzeit und unsere Anhängerschaft darf deshalb sehr gespannt sein, wie schnell sich die neu formierte Elf findet und wo die Truppe letztendlich am Ende stehen wird. Um die Spielklasse zu halten, sollte am Saisonfinale zumindest ein siebter Platz herausspringen.
Gleich nach Anpfiff der Partie gingen die Gäste das Match recht forsch an, drückten aufs Tempo und hatten in der 4. Minute ihre erste klare Einschusschance, die jedoch von unserem Tormann
René Föh glänzend pariert wurde. Nach gut 10 Minuten Spielzeit ließen es die Süd-Kieler etwas ruhiger angehen und dadurch kamen wir langsam ins Spiel. Wir erspielten uns Eckball um
Eckball und einer führte schließlich nach knapp einer Viertelstunde zum 1:0 durch die Liga-Leihgabe
Knut Bielenberg, der eine abgewehrte Ecke aus gut 16 Metern trocken verwandelte. Schließlich führte ein unnötiger Freistoß in der 21. Minute zum
Ausgleich und nur acht Minuten später gingen die Gäste durch einen sehenswerten und perfekt abgeschlossenen Sololauf sogar in Führung. Unmittelbar darauf scheiterten die Süd-Kieler erneut an unserem Tormann. Kurz vor dem Seitenwechsel gab es für beide Teams jeweils noch eine vielversprechende Gelegenheit per Kopf, die aber am 1:2-Halbzeitstand nichts weiter änderte.
Nach der Pause erspielten wir uns zwar eine optische Übergelegenheit ohne jedoch dabei zunächst gefährlich vor dem Tor des Gegners zu wirken. Erwähnungswert war lediglich eine Tormöglichkeit für
Thorsten Przybyllek in der 52. Minute, aber sein Schuss ging knapp am gegnerischen Kasten vorbei. Die Gäste verlegten sich in der zweiten Spielhälfte vorwiegend aufs Kontern, hatten aber nach gut einer Stunde gleich zweimal kurz hintereinander die
Chance die Partie für sich zu entscheiden. Auf der anderen Seite bot sich dem eingewechselten
Dennis Schmidt in der 71. Minute die Gelegenheit zu egalisieren, doch auch sein Schussversuch ging daneben. Nachdem uns gut 10 Minuten vor Matchende unser Goalkeeper
René Föh wiederum vor einem weiteren Gegentor bewahrte, war es dann in der 81. Minute soweit: Ein abgefälschter Ball senkte sich unhaltbar zum 1:3 Endstand in unser Gehäuse. Danach hatten sowohl
Thomas Hornung (84. Minute) als auch Thorsten Kahl (92. Minute) die Chance zu verkürzen, aber mehr als ein Lattenkracher vom Erstgenannten sprang nicht dabei heraus.
Aufgrund der reiferen Spielanlage und der Mehrzahl klarer Torchancen ist der Erfolg der Gäste insgesamt als verdient zu bewerten. Dennoch darf der Klausdorfer Anhang mit der gezeigten Leistung unseres Teams durchaus optimistisch in die Zukunft schauen, denn wären die dummen Abspielfehler im ersten Spieldurchgang, die jeweils zu Gegentoren führten, nicht passiert, wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen. Zudem gibt es genügend Mannschaften in unserer Spielklasse, die sich bei weitem nicht so spielstark wie der heutige Gegner FC Süd Kiel präsentieren. Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Mannschaft in den nächsten Spielen an die gezeigte Leistung anknüpft und sie kontinuierlich verbessert, damit sich letztendlich auch der erwartete Erfolg einstellt.
Föh – Jörs – Krey, Bielenberg (27. M. Boock) – Eichnau, Johannsen (46. Gos), Hornung, L.Boock (78.Kahl),
Reischuk (77. Leupold) – Gos (35. Th. Przybyllek, 85. Johannsen), Kahl (60. Schmidt)
Ralf Meier